Schadorganismen: Ideen gegen das Einschleppen gesucht

Durch die weltweite Produktion und den Handel mit Pflanzen und Pflanzenprodukten steigt die Gefahr, dass pflanzenschädigende Organismen ein- oder verschleppt werden.

Der Zitrusbockkäfer steht auf der Quarantäneliste von Schädlingen weiterhin ganz oben. Foto: Julius Kühn-Institut, Braunschweig.

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Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert nun innovative Ideen, die die deutsche Land- und Forstwirtschaft davor schützen. Projektideen können bis zum 22. August 2019 beim Projektträger Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (ptble) eingereicht werden. Weltweit werden 40% aller Nahrungspflanzen von Schädlingen oder Krankheitserregern befallen, schätzen die Vereinten Nationen. Um die Ernährungssicherheit auch vor dem Hintergrund des Klimawandels zu erhalten, müssen diese Schadorganismen bekämpft und eingedämmt werden. Für die deutsche Landwirtschaft und ihre Wettbewerbsfähigkeit sind gesunde Pflanzen beispielsweise im Acker-, Garten- und Weinbau besonders wichtig.

Im Fokus der Förderung stehen innovative Vorhaben, die der Entwicklung neuer Verfahren und Strategien zur Diagnose, zum Management und zur Bekämpfung von Quarantäneschadorganismen dienen. Ideen können von Verbünden aus Wissenschaft und Wirtschaft eingereicht werden. Eine Kooperation mit der Privatwirtschaft ist wünschenswert.

Bewerbung bis zum 22. August 2019

Projektskizzen können bis zum 22. August 2019, 24:00 Uhr, beim Projektträger Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (ptble) eingereicht werden.

Hintergrund

Mit dem Ausruf des „Internationalen Jahres der Pflanzengesundheit 2020“ durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen soll weltweit das Bewusstsein für gesunde Pflanzen geschaffen werden. Durch die Entwicklung von Verfahren, die den Pflanzenschutzmitteleinsatz verringern, wird zudem der Nationale Aktionsplan zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (NAP) der Bundesregierung unterstützt. (BLE)

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