REWE: Lieferantenplattform für mehr Klimaschutz

Die REWE Group arbeitet daran, zusätzlich zu ihrem Klimaneutralitätsziel auf Unternehmensebene auch die Treibhausgasemissionen in ihren vorgelagerten Lieferketten zu senken.

Die REWE Group möchte die Treibhausgasemissionen in den vorgelagerten Eigenmarken-Lieferketten von REWE und PENNY in Deutschland um 15% bis Ende 2030 im Vergleich zu 2019 senken. Bild: REWE.

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Die REWE Group möchte die CO2-Emissionen in den vorgelagerten Lieferketten ihrer Produkte senken – um 15% bis Ende 2030 im Vergleich zu 2019. Maria Schäfer, Funktionsbereichsleiterin Nachhaltigkeit Ware, spricht im Interview darüber, warum das nur in Zusammenarbeit mit den Lieferanten gelingen kann und welche Rolle die neue „REWE Group Supplier Plattform – Gemeinsam für mehr Klimaschutz“ dabei spielt.

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit und eines der Fokusthemen im Rahmen der REWE Group Nachhaltigkeitsstrategie. Für den Klimaschutz ist die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens sowie des EU Green Deals von großer Bedeutung. Daher arbeitet die REWE Group daran, neben der CO2-Senkung auf Unternehmensebene auch die Treibhausgasemissionen in ihren Lieferketten, sprich ihrer eingekauften Waren bei REWE und PENNY in Deutschland, zu reduzieren. Dies kann allerdings nur gemeinsam mit den Lieferanten gelingen. Der Hintergrund: Ein Großteil der Emissionen entsteht in der vorgelagerten Wertschöpfungskette, also unter anderem bei den Lieferanten der REWE Group sowie deren Vorlieferanten. Die REWE Group hat ein konkretes Ziel definiert: eine absolute Reduktion der Treibhausgasemissionen von 15% bis Ende 2030 im Vergleich zu 2019. Dieses Ziel gilt für die vorgelagerten Eigenmarken-Lieferketten von REWE und PENNY in Deutschland.

Konkrete Ziele setzen

Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, setzt die REWE Group auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit: Sie möchte gemeinsam mit ihren strategischen Lieferanten, welche 75% der produktbezogenen Emissionen ausmachen, bis Ende 2024 konkrete Klimaziele und Maßnahmen zur Reduktion jener Treibhausgase, die in den vorgelagerten Lieferketten entstehen, vereinbaren. Diese Lieferanten-Klimaziele sollen sich an der Science Based Target Initiative (SBTi) orientieren. Die SBTi ist ein Zusammenschluss aus UN Global Compact, World Resources Institute und dem WWF, und unterstützt Unternehmen dabei, wissenschaftsbasierte Klimaziele zu entwickeln, um die Erderwärmung bis 2050 auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu beschränken.

Lieferantenplattform „REWE Group Supplier Plattform”

Zu diesem Zweck hat die REWE Group zusammen mit dem Projektpartner ClimatePartner eine eigene Lieferantenplattform, die „REWE Group Supplier Plattform – Gemeinsam für mehr Klimaschutz“, ins Leben gerufen. Hier können sich Lieferanten registrieren und mit der Unterstützung der REWE Group sowie ClimatePartner Klimaschutzziele und Maßnahmen zur CO2-Reduzierung festlegen.

Die REWE Group begleitet ihre Lieferanten auf dem Weg zu eigenen Klimazielen in einem dreistufigen Prozess. In einem ersten Schritt startete im Oktober die Lieferantenabfrage, um den Status Quo hinsichtlich schon bestehender Klimaschutzaktivitäten zu ermitteln und Reduktionspotenziale zu identifizieren. Im Anschluss werden den Teilnehmenden die Ergebnisse inklusive der identifizierten Verbesserungspotenziale zur Verfügung gestellt. Darauf folgend wird die REWE Group im Dialog mit den entsprechenden Lieferanten Klimaziele und Maßnahmen vereinbaren.

Unterstützend bietet die REWE Group den Lieferanten im Rahmen der Plattform die Möglichkeit, die „REWE Group Supplier Academy“ zu nutzen – diese umfasst Weiterbildungen und Workshops, zum Beispiel zur Klimastrategie der REWE Group oder zu potenziellen Reduktionsmaßnahmen, wie zum Beispiel die Betriebsumstellung auf Grünstrom oder auch der Einsatz von recyceltem Kunststoff bei Produktverpackungen. (REWE)

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