Progema: Weißanstrich schützt vor schädlichen Rindenrissen

Die Rinde von Laubbäumen benötigt vor allem bei Spätfrost besonderen Schutz, denn die Temperaturschwankungen können Risse verursachen und zu Stammschäden führen. Die Spannungen können durch einen rechtzeitigen Weißanstrich verhindert werden, der wie ein Sonnenschutz wirkt.

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Die Rinde von Laubbäumen benötigt vor allem bei Spätfrost besonderen Schutz, denn die Temperaturschwankungen können Risse verursachen und zu Stammschäden führen. Die Spannungen können durch einen rechtzeitigen Weißanstrich verhindert werden, der wie ein Sonnenschutz wirkt. Dabei empfiehlt sich die Verwendung von gebrauchsfertiger Paste mit natürlichen und pflegenden Substanzen.

Rissgefährdungen treten besonders gegen Ende des Winters auf. Nachts ist es mitunter noch sehr kalt, aber tagsüber scheint die Sonne schon so kräftig, dass die Zellen auftauen und Saft führen. Diese starken Temperaturunterschiede sorgen für Spannungen im Rindengewebe, die es letztlich sogar aufplatzen lassen. Dann können sich Pilzkrankheiten ausbreiten und Schädlinge ansiedeln. Mit einem Weißanstrich lassen sich diesen Gefahren auf sehr einfache Weise vorbeugen. Auch für den wirksamen Schutz von Jungbäumen hat sich das Verfahren bewährt. Die weiße Farbe reflektiert die Sonnenstrahlen und sorgt dafür, dass sich die Rinde deutlich langsamer erwärmt. Weniger Wärme bedeutet für alle Gehölze weniger Anreiz zu Aktivitäten. Die Temperaturschwankungen können besser auf den Stamm verteilt werden. Durch die immer wärmere und strahlungsintensivere Witterung treten Rindenrisse vermehrt auch im Sommer auf. Der Weißanstrich bietet auch hier gute Vorbeugung, indem er die übermäßige Aufheizung des Stammes auf der Sonnenseite verhindert.

Rindenpflege durch wertvolle Spurenelemente
Wurde der Stamm früher mit einem Gemisch aus Kuhmist und Lehm verschmiert, kommen heute spezielle gebrauchsfertige Produkte zum Einsatz. Das Profi Vital Baumweiß von Progema lässt sich nicht nur sehr einfach und schnell handhaben, sondern pflegt darüber hinaus die Rinde. Das Baumweiß ist so eingestellt, dass der Anstrich einerseits besonders haltbar ist und andererseits dank pflegender Substanzen für eine glattere Rinde an Stämmen und Astansätzen sorgt. Das wirkt der unerwünschten Rissbildung aktiv entgegen.
Das Baumweiß wird unter Verwendung von Calciumhydroxid, Gesteinsmehl und pflanzlichen Stoffen aus Kalkgestein hergestellt. Enthalten sind auch Kräuterextrakte, Eisen und Magnesium für die wirksame Pflege der Rinde. Gewünschter Nebeneffekt: Mit der Zeit werden die enthaltenen wertvollen Spurenelemente freigesetzt, gelangen in den Boden und werden von den Wurzeln aufgenommen.

So gelingt der Weißanstrich
Bei jungen Bäumen ist der Auftrag meist ohne Vorarbeit möglich. Auf der glatten Rinde kann der Kalkanstrich direkt angewendet werden. Bei älteren Bäumen sollte vorher die Baumrinde von losen Teilen befreit werden. Das geht sehr gut mit einem Schleifvlies. Danach den Anstrich kräftig durchrühren. Die Paste sollte nicht zu flüssig, aber auch nicht zu fest sein. Mit einem Pinsel den Stamm bis zu den Ästen einstreichen. Am Markt gibt es Mittel, die mehrfach aufgetragen werden müssen, um ein porentiefes Streichergebnis zu erzielen, bei Profi Vital Baumweiß ist es mit einem Arbeitsschritt getan. Die Abbindezeit beträgt maximal 24 Stunden. Je nach Witterung und Oberflächenbeschaffenheit der Rinde hält der Schutz vier bis sechs Monate.
Der Anstrich kann das ganze Jahr über aufgetragen werden, beispielsweise wenn der Baum noch keine Behandlung hatte. Als Dauerpflege empfehlen sich pro Jahr zwei Aufträge: der erste im Herbst nach dem Blattfall, ein zweiter Anfang des Jahres vor dem Knospenschwellen - bei trockener, frostfreier Witterung.

Weitere Informationen zum Produkt finden sich online unter www.progema.de.

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