PotatoEurope: 2022 wieder in Deutschland

Nach vier Jahren ist es wieder soweit - die PotatoEurope, die Fachmesse der Kartoffelbranche, kommt nach Deutschland.

Die Leistungsschau der internationalen Kartoffelwirtschaft kommt wieder nach Deutschland. Bild: GABOT.

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Die PotatoEurope findet vom 07.-08. September 2022 auf dem Rittergut Bockerode bei Hannover statt. Mit einem eigenen Messestand in der Zelthalle wird die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V. (UNIKA) das Leistungsspektrum der Branche sowie des Verbandes präsentieren. Unterstützt wird der Messeauftritt der deutschen Kartoffelwirtschaft von der Landwirtschaftlichen Rentenbank.

„Mit Spannung erwarten wir die Leistungsschau der internationalen Kartoffelwirtschaft, insbesondere mit Blick auf die gegenwärtigen und zukünftigen Aufgaben, die es zu lösen gilt“, erläutert Olaf Feuerborn, Vorstandsvorsitzender der UNIKA. „Die Branche steht für Innovationen. Wir können daher gespannt auf viele Neu- und Weiterentwicklungen sein, die von den Profis der Branche präsentiert werden. Als ideeller Partner begleiten und unterstützen wir die von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft e. V. (DLG) veranstaltete PotatoEurope eng.“

Gesellschaftliche Anforderungen werden auch zukünftig die politischen Rahmenbedingungen für die Kartoffelwirtschaft prägen. Über dies, stellt der Angriff auf die Ukraine die gesamte Agrarbranche vor die Herausforderung, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Der furchtbare Krieg zeigt eindrücklich, welche Bedeutung der heimischen Produktion zukommt, um eine sichere Eigenversorgung zu gewährleisten.

Als viertwichtigstes Grundnahrungsmittel auf der Erde mit einer globalen Produktion von rund 380 Mio. Tonnen werden Kartoffeln auf etwa 20 Mio. Hektar angebaut. Die Kartoffel verfügt über das Potential, ein Teil der Lösung auf aktuelle Fragestellungen in der Welternährung zu sein.

Die Aufgabenfelder sind zahlreich. Angefangen bei den Einschnitten aufgrund fehlender oder wegbrechender Pflanzenschutzmittel bis hin zum Komplex „Nachhaltigkeit“ ergeben sich Zielkonflikte, deren Lösung langwierig ist. Auch aufgrund der sich wandelnden klimatischen Bedingungen müssen neue oder zumindest ergänzende Verfahren gefunden werden, um die vielerorts fehlende Frostgare auszugleichen. Schaderreger wie der Drahtwurm finden weitere Verbreitung und parallel steigen die Anforderungen der abnehmenden Hand an die Qualität der Rohware Kartoffeln.

„Viele zukünftige Fragestellungen werden wir technisch lösen müssen, da Alternativen den gesellschaftspolitischen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Mechanische Anbauverfahren werden zunehmend an Bedeutung gewinnen und die Digitalisierung wird weiter voranschreiten“, so Olaf Feuerborn. (UNIKA)

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