Österreich: Spar testet Mehrweg-Beutel für Obst und Gemüse

Die österreichische Handelskette SPAR testet Mehrweg-Beutel für Obst und Gemüse zur Plastikvermeidung.

Mit einem Wiederverwendbar-Beutel sagt INTERSPAR den leichten Obst- und Gemüsebeutel den Kampf an. Waagen-Etiketten können an der angenähten Stofflasche befestigt werden. Das Netz ist waschbar und spart ab der sechsten Verwendung Ressourcen und CO2 ein. Die 4er-Packung ist in allen INTERSPAR-Hypermärkten erhältlich. Bild: SPAR.

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Obst-Beutel sind ein gern gewähltes Beispiel für Plastikverschwendung. Doch für unverpackte Tomaten, Äpfel oder Karotten sind Beutel für den Transport nötig. INTERSPAR testet daher ab sofort eine neue Alternative: Ein Polyester-Netz mit Zugband hält lose Früchte zusammen, ist waschbar und umweltschonend. Das Wiederverwendbar-Beutel ist im 4er-Pack ab sofort in allen INTERSPAR-Hypermärkten in Wien und ab Anfang Mai in ganz Österreich erhältlich.

INTERSPAR präsentiert die Mehrweg-Lösung für Obst- und Gemüsebeutel. Als Alternative zu den sehr leichten Plastik-Beuteln bietet INTERSPAR Kundinnen und Kunden ab sofort ein Polyester-Netz an, das immer wieder für den Obst- und Gemüseeinkauf mitgebracht werden kann. Das Waagen-Etikett wird einfach auf der seitlich aufgenähten Stofflasche aufgeklebt und lässt sich leicht wieder lösen. Das Netz ist bei 30 °C waschbar und lässt sich beliebig oft wiederverwenden. Bereits ab der sechsten Verwendung spart es im Vergleich zu herkömmlichen Obstbeutel Material und damit CO2 ein. Bis zu acht Äpfel lassen sich pro Beutel transportieren. Das Wiederverwendbar-Beutel gibt es ab sofort in den Obst- und Gemüseabteilungen von INTERSPAR in Wien und ab Anfang Mai in ganz Österreich.

Maßnahmen zur Plastik-Reduktion

SPAR und INTERSPAR tragen mit unterschiedlichsten Maßnahmen zur Reduktion von Kunststoff bei. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsagenda des Ministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus haben SPAR und INTERSPAR im vergangenen Jahr über 20 Prozent an Obst- und Gemüsebeutel eingespart. In allen Sortimentsbereichen wird auf eine ressourcenschonende Verpackung geachtet, so wurde beispielsweise die Verpackung der SPAR enjoy Sandwiches von Plastik auf Karton umgestellt mit einer Plastik-Einsparung von 22 Tonnen Kunststoff pro Jahr.

Bereits in der Vergangenheit haben SPAR und INTERSPAR Alternativen zu Obst- und Gemüsebeutel getestet. 2014 stellte SPAR leichte Bio-Beutel zur Wahl, die zum Teil aus Bio-Kunststoff bestanden. 2016 konnten Kundschaften Obst und Gemüse in Papier-Beutel verpacken. Beide Varianten erwiesen sich jedoch als nicht praktikabel und beide brachten keine wesentliche CO2-Einsparung um Vergleich zu herkömmlichem Plastik. Nur die Wiederverwendung von Beutel bringt tatsächliche Vorteile für die Umwelt. (SPAR)

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