Neuer Trend: Der Zweitbaum

Was in den USA schon seit geraumer Zeit ein guter Brauch ist, erreicht auch hierzulande die Weihnachts-Fans: Immer mehr Menschen stellen einen zusätzlichen Weihnachtsbaum im Garten, auf der Terrasse, der Veranda oder dem Balkon auf.

Bäume im Außenbereich steigern nicht nur das eigene Wohlbefinden und das der Familie, sondern stimmen auch Nachbarn und Spaziergänger auf die Festtage ein. Bild: VNWB.

Anzeige

In den USA ist zur Advents- und Weihnachtszeit nicht nur das Haus festlich geschmückt. Insbesondere in den Vorstadtgemeinden verändern sich auch die Vorgärten sowie Terrassen und Veranden in ein einziges Weihnachtsparadies. Dazu gehört, für viele amerikanische Familien selbstverständlich, auch ein festlich geschmückter zweiter Weihnachtsbaum. Er bringt den Gast bereits vor Betreten des Hauses in weihnachtliche Stimmung und weckt Vorfreude auf den noch aufwendiger geschmückten Baum im Wohnzimmer.

Dieser Trend setzt sich mittlerweile auch in Deutschland immer mehr durch. Dafür sprechen einige Gründe. Es muss keine groß gewachsene Tanne oder Fichte sein, um den Eingangsbereich zum Haus oder zur Wohnung festlich zu gestalten. Aus den Weihnachtsbaumkulturen kommen Bäume in vielen Größen und Formen in den Handel, die sich auch für Balkone von Mehrfamilienhäusern oder dem Haustürbereich von Reihenhäusern eignen. Im Außenbereich sind die Bäume zudem sehr lange haltbar und verleihen der Umgebung schon zur Adventszeit eine weihnachtliche Ausstrahlung. Geschmückt und beleuchtet steigern sie nicht nur das eigene Wohlbefinden und das der Familie, sondern stimmen auch Nachbarn und Spaziergänger auf die Festtage ein.

Auch niedrige Temperaturen sind für die Aufstellung eines Tannenbaums im Außenbereich kein Problem. Ganz im Gegenteil sogar: Nadelgehölze fühlen sich aufgrund ihrer Herkunft aus Mittel- und Hochgebirgen sowie der Taiga bei eisiger Temperatur sehr wohl und verlieren nicht so schnell ihre Nadeln wie in beheizten Räumen.

Vor allem aber: Ein zweiter Weihnachtsbaum vor dem Wohnzimmerfenster verstärkt noch einmal mehr die weihnachtliche Stimmung und Atmosphäre des festlich geschmückten Zuhauses. Von drinnen betrachtet, erscheint der Außenbereich dann ein wenig wie ein Weihnachts-Märchenwald. Nicht umsonst heißt es in der deutschen Weihnachtslyrik „von drauß‘ vom Walde komme ich her...“ (VNBW)

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.