Gemüse: Hitze und Trockenheit treiben Produktionskosten in die Höhe

Die anhaltende Hitze und Trockenheit stellen die Schweizer Gemüsegärtner/-innen vor außerordentliche Herausforderungen. Um die Versorgung der Bevölkerung mit frischem Schweizer Gemüse sicherzustellen, bewässern die Betriebe ihre Kulturen so häufig wie noch selten zuvor.

Hitze und Trockenheit treiben Produktionskosten von Gemüse in die Höhe. Bild: GABOT.

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Der Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP) fordert deshalb, dass die massiv gestiegenen Produktionskosten auf dem Markt abgegolten werden.

Die Schweizer Gemüsegärtnerinnen und Gemüsegärtner leisten in diesem Sommer Außergewöhnliches. Sie sind Tag und Nacht im Einsatz, um ihre Kulturen mit Wasser zu versorgen und die Ernte zu sichern. Dank moderner Bewässerungsanlagen kann ein Totalausfall vieler Kulturen verhindert werden. Gleichzeitig bedeutet der außerordentlich hohe Bewässerungsaufwand einen erheblichen Mehraufwand an Wasser, Energie, Infrastruktur und Arbeitszeit. Trotz dieser großen Anstrengungen bleiben die Folgen der extremen Wetterbedingungen nicht aus. Über viele Gemüsearten hinweg sind rückläufige Erntemengen zu verzeichnen. Beim Gemüse, das jetzt wächst und im Herbst fürs Lager geerntet wird, sind kleinere Kaliber und tiefere Erntemengen zu erwarten. Dies führt zu einer wirtschaftlichen Mehrbelastung. Einerseits steigen die Produktionskosten in diesen Wochen massiv an, andererseits sinken Erträge und Qualität. Diese Entwicklung gefährdet die wirtschaftliche Tragfähigkeit vieler Gemüsebaubetriebe.

Der Verband Schweizer Gemüseproduzenten fordert deshalb, dass die zusätzlichen Kosten, welche den Gemüsegärtner/-innen durch die außerordentliche Hitze und Trockenheit entstehen, auf dem Markt abgegolten werden, damit die Schweizer Gemüseproduktion auch künftig die Bevölkerung zuverlässig mit frischem, regionalem Gemüse versorgen kann.

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