Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Juni gesunken

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Juni 2026 um 13,9% niedriger als im Juni 2025. Im Mai 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat ebenfalls bei -13,9% gelegen, im April 2026 bei -12,3%. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Juni 2026 gegenüber Mai 2026 um 1,7%.

Erzeugerpreisindizes landwirtschaftlicher Produkte. Grafik: Destatis.

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Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im Juni 2026 um 6,5% gegenüber Juni 2025, die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse fielen um 17,8%. Auch im Vergleich zum Vormonat verbilligten sich im Juni 2026 sowohl pflanzliche Erzeugnisse (-3,1%) als auch Tiere und tierische Produkte (-0,9%).

Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält an

Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 6,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im Juni 2026 um 35,9% niedriger als im Juni 2025. Im Mai 2026 hatte die Vorjahresveränderung bei -53,5%, im April 2026 bei -54,7% gelegen. Gegenüber dem Vormonat Mai 2026 stiegen die Speisekartoffelpreise um 1,9%.

Preise für Obst, Getreide und Futterpflanzen gesunken, für Gemüse, Handelsgewächse und Wein gestiegen

Die Erzeugerpreise für Obst waren im Juni 2026 um 17,6% niedriger als ein Jahr zuvor. Deutliche Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -33,5%. Im Gegensatz hierzu verteuerten sich Erdbeeren um 5,6% gegenüber Juni 2025.

Die Preise für Gemüse stiegen binnen Jahresfrist leicht um 0,1%, wobei insbesondere Eissalat (+62,4%), Gurken (+30,3%) und Tomaten (+29,2%) teurer waren. Preissenkungen waren hingegen unter anderem bei Blumenkohl und Spargel zu beobachten, die sich binnen Jahresfrist um 19,1% beziehungsweise 18,3% verbilligten.

Getreide war im Juni 2026 im Vergleich zum Juni 2025 um 7,7% günstiger. Die Preise für Futterpflanzen fielen um 6,4% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt hingegen lagen im Juni 2026 um 2,1% höher als ein Jahr zuvor, darunter verteuerte sich Raps um 4,5%. Die Preise für Wein waren im Juni 2026 um 0,7% höher als im Juni 2025. (Destatis)

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