FloraHolland: Bildversteigerung noch in 2010

Bildversteigerung: FloraHolland startet in Bleiswijk mit dem sogenannten „projectieveilen“.

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Naaldwijk/Bleiswijk (NL) - Der niederländische Vermarkter FloraHolland startet in diesem Jahr mit dem sogenannten „projectieveilen“, dem Versteigern über „virtuelle“ Versteigerungsuhren, deren Bilder im Versteigerungssaal an die Wand projeziert werden. Im Laufe dieses Jahres soll der Versteigerung in Bleiswijk auf das neue System umgestellt werden.

Der Versteigerungssaal in der Niederlassung in Bleiswijk muß entsprechend umgebaut werden, sowohl die Wand mit den Versteigerungsuhren als auch die Tribüne müssen dafür umgerüstet werden. Die drei herkömmlichen Uhren werden abmontiert und in Zukunft durch die Projektionstechnik ersetzt.

Ein Vorteil des neuen Systems sei, dass über die an die Wand projezierten Uhren und Daten wesentlich mehr Produktinformationen kommuniziert werden könnten. So sei in Zukunft mehr Platz vorhanden, um die Qualität genauer zu beschreiben, Informationen über Zertifizierungen und Umweltstandards oder das Logo des Produzenten abzubilden.

Für die Kunden werde sich weiter nichts ändern, so FloraHolland, denn es werde weiterhin drei Uhren geben. Auch die zu versteigernde Ware soll, im Gegensatz zu einer reinen Bildversteigerung, weiterhin physisch durch den Versteigerungssaal an den Kunden vorbeigefahren werden.

Auch die Käuferkommission sei frühzeitig in die Planungen einbezogen worden und stehe hinter den Plänen, heißt es aus Holland.

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