Eosta: Gibt ambitionierte Pläne bekannt

Eosta hat die sofortige Umsetzung von zwei neuen Initiativen bekanntgegeben: Eine neu ausgerichtete, erweiterte "Dr. Goodfood – Iss dich gesund"-Kampagne sowie ein neues, nachhaltiges Verpackungsprogramm.

Die Kampagne „Dr. Goodfood – Iss dich gesund“ wird ausgebaut – mit wachsender Sichtbarkeit in Bioläden. Bild: Eosta.

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Europas größter Bio-Importeur Eosta hat die sofortige Umsetzung von zwei neuen Initiativen bekanntgegeben: Eine neu ausgerichtete, erweiterte „Dr. Goodfood – Iss dich gesund“-Kampagne sowie ein neues, nachhaltiges Verpackungsprogramm auf Basis pflanzlicher Rohstoffe. Beides wird bereits auf der Fruit Logistica, Europas größter Fresh-Produce-Messe, zu sehen sein. Das Branchentreffen findet vom 5. bis 7. Februar 2020 in Berlin statt.

Ursprünglich gestartet, um Endverbraucher für den Zusammenhang zwischen Gesundheit und Ernährung zu sensibilisieren, wird die innovative Kampagne „Dr. Goodfood – Iss dich gesund“ in diesem Jahr weiter ausgebaut. Kernstück: Mediziner und Ernährungsberater, die in ausgewählten Naturkost- und Bioläden anwesend sein und Fragen zu Produkten und zu Ernährung beantworten werden.

Die überarbeitete Kampagne, die zunächst in den Niederlanden an den Start gehen und danach auf Deutschland, Frankreich und Skandinavien ausgeweitet werden soll, gibt Ernährungsexperten und Endverbrauchern die Möglichkeit, direkt miteinander in Kontakt zu treten und sich „am Ort des Geschehens“ zu den gesundheitlichen Vorteilen von Obst und Gemüse auszutauschen.

„Ursprünglich wollten wir mit "Dr. Goodfood – Iss dich gesund" deutlich machen, dass man mit der richtigen Ernährung proaktive Gesundheitsvorsorge betreiben kann – und einige Lebensmittel sogar das Potential dazu haben, unnötige und teure Pharmazeutika zu ersetzen“, erklärt Volkert Engelsman, Geschäftsführer von Eosta. „So verteilten wir etwa Blisterverpackungen – allerdings mit einer Bio-Kurkumawurzel darin. Auf dem Beipackzettel stand dann als humoristische Nebenwirkung ‚kann zu gelben Fingern führen‘. Ein kleiner Seitenhieb auf die Pharmaindustrie.“

Engelsman erklärt weiter: „Jetzt schicken wir Ernährungsberater und Gesundheitsfachleute in die Bioläden. Auf einem eigenen Youtube-Kanal präsentieren unsere Experten außerdem "Food Fixes": schnelle Lösungen für kleine Wehwehchen, die jeder selbst mit dem passenden Obst und Gemüse zubereiten kann. Die Zutaten dafür bieten wir als fertige Pakete in den Bioläden an, unterstützt durch eine Dr. Goodfood-Website“.

Die erneuerte Kampagne wird sich jeden Monat mit einem anderen Thema bzw. „Wehwehchen“ beschäftigen, etwa passend zur Jahreszeit: Erkältungskrankheiten im Winter, Entgiftung im Frühjahr, Entspannung im Sommer. „Dabei arbeiten wir immer eng mit Ärzten und Ernährungswissenschaftlern zusammen. Sie werden vor Ort in den Läden unterwegs sein, um Verbraucher davon zu überzeugen, wie wichtig es ist, öfter zu Obst und Gemüse zu greifen“, schließt Engelsman ab.

Verpackungen aus Pflanzenmaterial

Als Reaktion auf die wachsende Ablehnung gegenüber Kunststoffverpackungen und die Nachfrage nach nachhaltigen Alternativen baut Eosta sein Sortiment an plastiklosen Verpackungen aus. Ein neues, biologisch abbaubares Verpackungsprogramm aus pflanzlichen Rohstoffen wird bereits auf der Fruit Logistica 2020 vorgestellt.

„Unser Motto bei Eosta lautet: nicht zu verpacken ist die beste Verpackung! Unser Hauptanliegen ist deshalb immer auf Vermeidung ausgerichtet“, sagt Paul Hendriks, Verpackungsmanager bei Eosta. „Mit der Einführung von 'Natural Branding' war Eosta bereits sehr erfolgreich. Immer mehr Verpacker verwenden diese Methode, um gemeinsam unnötiges Verpackungsmaterial einzusparen. Eosta und unsere Partner haben mit dieser Technik unnötige Kunststoffverpackungen im Wert von Millionen von Euro überflüssig gemacht.“

„Realistischerweise müssen wir festhalten, dass es auch weiterhin Produkte geben wird, die verpackt werden müssen. In der Vergangenheit bestanden die meisten Obst- und Gemüseverpackungen aus einer Plastikschale, umwickelt mit einer Plastikfolie und beklebt mit einem Etikett. Im letzten Jahr konnte Eosta diese Plastikschalen sukzessive durch Schalen aus Reststoffen von Pflanzen aus der Landwirtschaft ersetzen. Heute verwenden wir nur noch Schalen aus diesem Material.“

„Jetzt nehmen wir uns die Folie vor, mit der diese sogenannten Flowpacks verpackt werden. Für 2020 hat sich Eosta das Ziel gesetzt, diese Kunststofffolie durch Banderolen oder Flügelschalen zu ersetzen. Empfindlichere Produkte wie Pilze oder Beeren werden in nachhaltigen Schalen aus z.B. Zuckerrohr verpackt.“  (EOSTA)

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