Eosta: Gewinnt renommierten Nachhaltigkeitspreis

Eosta, niederländischer Importeur von Bio-Obst und -Gemüse, erhielt den prestigeträchtigen "Koning Willem I"-Preis für nachhaltiges Entrepreneurship. Die Jury lobte vor allem die Pionierleistung des Unternehmens im Bereich "True Cost Accounting".

Eosta gewinnt Nachhaltigkeitspreis. Screenshot: GABOT.

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In der vergangenen Woche wurde Eosta mit dem wichtigsten unternehmerischen Nachhaltigkeitspreis der Niederlande ausgezeichnet. Niemand anderes als Königin Máxima ist Ehrenvorsitzende des Preiskomitees. Ausschlaggebend für die Jury waren die Bemühungen des Unternehmens im Bereich „True Cost Accounting“. Die sogenannte „wahre“ Kostenrechnung ist eine neue Art der Buchführung. Sie bezieht die ökologischen und sozialen Auswirkungen des unternehmerischen Handels in deren Gewinn- und Verlustrechnungen ein. Bereits seit Ende 2016 macht sich Eosta im Rahmen einer Kampagne dafür stark und präsentiert die „wahre“ Kostenrechnung der breiten Öffentlichkeit sowie wichtigen politischen Entscheidungsträgern in ganz Europa.

Neues Verständnis von Gewinn und Verlust

„Die positiven Reaktionen auf unsere Kampagne ‚Was unser Essen wirklich kostet‘ überraschen uns immer wieder“, sagte Volkert Engelsman, CEO von Eosta, nach der Preisverleihung. „Für uns deutet das auf eine grundlegende Veränderung des Marktes in Bezug auf Risikowahrnehmung und Kapitalrendite hin. Die weltweit größten Akteure wie BlackRock und Standard & Poor's beginnen zu erkennen, dass negative Auswirkungen auf Mensch, Klima und Umwelt ein Investitionsrisiko darstellen - und positive Auswirkungen von Vorteil sein können.“ Auch Klaas Knot, Präsident der Niederländischen Zentralbank und Vorsitzender des Preiskomitees, ist sich eines Wandels bewusst: „Die Gesellschaft entwickelt gerade ein neues Verständnis von Gewinn und Verlust. Mensch und Umwelt tragen dabei gleichsam Rechnung. Das ist ein großer Schritt - ein Systemwechsel, bei dem Eosta gemeinsam mit seinen Partnern eine führende Rolle spielt.“ „Der Ansatz sollte keine theoretische Übung bleiben. Wenn Banken und Investoren die ökologischen und sozialen Auswirkungen zukünftig in ihren Risikoanalysen berücksichtigen und damit den Zugang zu Kapital bestimmen, sind wir auf dem richtigen Weg“, ergänzte Engelsman die Worte Knots.

Lob der vielen Initiativen und Innovationen

In ihrem Bericht lobte die Jury auch die vielen Initiativen und Innovationen von Eosta und deren positive Auswirkungen auf die Wertschöpfungskette, die Gesellschaft und die Umwelt. Sie hob neben der „wahren“ Kostenrechnung weitere erfolgreiche Projekte und Kampagnen, wie das „Transparenzsystem Nature & More“, „Save Our Soils - Rettet unsere Böden“ und das „Natürliche Labeling“ hervor. Letzteres umfasst eine umweltfreundliche Methode zur Kennzeichnung von Bio-Obst und -Gemüse, wodurch große Mengen an Plastikverpackungen eingespart werden können. (Quelle: Eosta)

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