BdF: CHARTA Friedhofskultur unterzeichnet

Ein starkes Zeichen für die Friedhöfe hat der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) gemeinsam mit weiteren Institutionen und Verbänden des deutschen Friedhofswesens gesetzt. BdF-Vorsitzende Birgit Ehlers-Ascherfeld unterzeichnete die CHARTA Friedhofskultur am 22. November 2021 in Bremen.

BdF-Vorsitzende Birgit Ehlers-Ascherfeld bei der Unterzeichnung der CHARTA Friedhofskultur. Bild: BdF.

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Mit der CHARTA Friedhofskultur soll der Wert von Friedhöfen für Mensch und Gesellschaft unterstrichen werden. Die Friedhofskultur in Deutschland wird dort u.a. als ein unverzichtbarer Teil des gesellschaftlichen Lebens benannt. Als Orte der Begegnung und des gemeinsamen Erinnerns sind Friedhöfe unersetzbare soziale Räume, die allen zugänglich sind.

Als Grünanlagen tragen Friedhöfe aktiv zum Klima- und Naturschutz bei und sind Orte der Biodiversität. Als sich selbst stets fortschreibende Geschichtsbücher sind Friedhöfe von hoher historischer Bedeutung und denkmalgerecht zu pflegen. Die Friedhofskultur in Deutschland als Immaterielles Kulturerbe im Sinne der UNESCO zu erhalten, an den Bedürfnissen der Menschen auszurichten und weiterzuentwickeln, sei eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung.

Zu den Erstunterzeichnern zählen neben dem BdF die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal, der Bundesverband Deutscher Bestatter, der Bundesverband Deutscher Steinmetze, das Kuratorium Immaterielles Erbe Friedhofskultur, die Stiftung Deutsche Bestattungskultur, der Verband der Friedhofsverwalter Deutschlands, der Verein zur Förderung der deutschen Friedhofskultur und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Alle Kräfte im Friedhofswesen und unterstützende Institutionen sowie alle Städte und Gemeinden als verantwortliche Träger dieses Kulturguts sind aufgerufen, der CHARTA Friedhofskultur beizutreten. (ZVG/BdF)

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