Friedhofsgärtner: Erfolgreiche Bundesarbeitstagung

Die Friedhofsgärtner stellen sich der gesellschaftlichen Aufgabe, die Folgen der Klimaveränderungen abzumildern und die Biodiversität zu fördern. Das wurde erneut bei der Bundesarbeitstagung (BAT) des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) deutlich.

Der BdF strebt weitere Projekte an, um das Biodiversitätskonzept für Friedhöfe noch stärker zu etablieren. Bild: GABOT.

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Themen in der Delegiertenversammlung waren Berichte aus den Regionen u.a. zur Wasserversorgung und Abfallentsorgung. Für 2022 bleiben die Schwerpunkte im BdF Biodiversität und der gesellschaftliche Wert der Friedhöfe. 'NaturRuh' feiert 5-jähriges Bestehen – hier wird der BdF weitere Projekte anstreben, um das Biodiversitätskonzept für Friedhöfe noch stärker zu etablieren.

Im Rahmen der Arbeitstagung wurden auch die Themen Fachkräftemangel und Nachwuchswerbung besprochen sowie über neue Richtlinien für die gärtnerische Grabgestaltung bei Bundesgartenschauen und daran angepasste Bewertungsbögen für die Preisrichter debattiert. In der anschließenden Beiratssitzung der Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner (GdF) tauschten sich die Einrichtungen der Dauergrabpflege in Deutschland aus. Turnusgemäß standen zur diesjährigen Bundesarbeitstagung Wahlen an. Ralf Kretschmer wurde als stellvertretender BdF-Vorsitzender für weitere drei Jahre bestätigt. Der Friedhofsgärtner aus Kiel hat das Amt seit 2017 inne.

Um eine Delegiertenversammlung in Präsenz zu ermöglichen, wird dieses Gremium zur Sommertagung der Friedhofsgärtner 2022 erneut zusammenkommen. Auch im Jahr 2023 soll die Delegiertenversammlung im Sommer durchgeführt werden, um eine größere Wahrscheinlichkeit zur persönlichen Begegnung zu schaffen. (ZVG/BdF)

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