Bayer: Führend im Bereich Nachhaltigkeit

Die renommierte Ratingorganisation CDP („Carbon Disclosure Project“) hat Bayer mit dem höchsten Rating Double-„A“ erneut als eines der im Bereich Klima und Wasser international führenden Unternehmen bewertet.

In den vergangenen zwölf Monaten hat Bayer bedeutende Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit erzielt. Bild: Bayer.

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In Deutschland hat neben Bayer nur noch ein weiteres Unternehmen ein Double-A-Rating im Bereich Klima und Wasser erhalten. Bei der Untersuchung von mehr als 5.800 Unternehmen erzielten lediglich 182 Unternehmen ein A-Rating für ihre Klimaaktivitäten und nur 72 erreichten im Bereich Wasser das höchste „A“-Rating. Durch nachweisbare Maßnahmen gegen den Klimawandel und für die Verfügbarkeit sauberen Wassers gilt Bayer somit als weltweit führend in Bezug auf Ambitionen, Maßnahmen und Transparenz. Das Unternehmen wird seit 2005 im Rating des CDP geführt.

Zum ersten Mal in diesem Jahr hat Bayer auch am Rating „CDP Forest“ teilgenommen und hierbei einen guten B-Status erzielt. Nur 687 Unternehmen nahmen an dieser Umfrage teil. Sie untersucht, wie Unternehmen forstbezogene Risiken und Chancen managen, transparent über Fortschritte berichten und aktiv zur Wiederherstellung von Wäldern und Ökosystemen beitragen.

„Wir haben im vergangenen Jahr Nachhaltigkeit als tragende Säule unserer Konzernstrategie weiterentwickelt. Mit unseren Geschäften in den Bereichen Gesundheit und Ernährung können wir einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, den Menschen zu mehr Lebensqualität zu verhelfen und gleichzeitig die planetaren Grenzen zu achten. Das CDP-Rating ist für uns eine wichtige Bestätigung, dass wir weltweit zu den führenden Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit gehören“, sagt Werner Baumann, Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG und Chief Sustainability Officer.

Paul Simpson, CEO von CDP, sagte: „Wir gratulieren allen Unternehmen auf der diesjährigen A-Liste. Die Führung in Bezug auf Umwelttransparenz und -maßnahmen zu übernehmen, ist einer der wichtigsten Schritte und ist in diesem von COVID-19 geprägten herausfordernden Jahr noch beeindruckender. Unsere A-Liste feiert diejenigen Unternehmen, die sich darauf vorbereiten, in der Wirtschaft der Zukunft herausragende Leistungen zu erbringen, indem sie heute Maßnahmen ergreifen. “

Fortschritte in diesem Jahr

In den vergangenen zwölf Monaten hat Bayer bedeutende Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit erzielt. Dies sind unter anderem:

- Im Sommer hat die Science Based Targets-Initiative bestätigt, dass Bayer seinen Anteil leistet, die globale Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen – entsprechend den Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens. Hierfür wird das Unternehmen bis 2029 seine Emissionen um 42% gegenüber 2019 reduzieren. Bereits in diesem Jahr hat Bayer in Spanien und Mexiko die Stromverträge auf Grünstrom umgestellt.

- Anfang dieses Jahres hat Bayer in den USA und Brasilien als erstes Unternehmen einen transparenten, wissenschaftlich fundierten und kooperativen Ansatz zur Entwicklung eines Kohlenstoffmarktes für Landwirte entwickelt. Dies bedeutet, dass Landwirte Einnahmen für die Einführung spezifischer klimaschonender Praktiken erzielen können.

- Zum ersten Mal in der Landwirtschaft verfügt Bayer über ein extern entwickeltes Modell, mit dem die Umweltauswirkungen jedes Pflanzenschutzmittels in jeder Kultur auf der ganzen Welt gemessen werden können. Hiermit hat das Unternehmen bereits sein gesamtes Portfolio und deren weltweite Anwendungen überprüft.

- Ab 2021 fließen die konzernweiten quantitativen Ziele, zu denen auch die Klimaschutzziele zählen, zu 20% in die langfristige variable Vergütung des Vorstands und der leitenden Angestellten ein. Bereits heute ist Nachhaltigkeit fester Bestandteil der jährlichen variablen Vergütung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

- Der in diesem Jahr gegründete externe Nachhaltigkeitsrat hat seine Arbeit aufgenommen.

- Die Nachhaltigkeitsstrategie von Bayer zielt neben den Klimaaktivitäten darauf, die Lebensqualität von Menschen zu steigern. So unterstützte das Unternehmen in diesem Jahr mit seinem “Better Farms, Better Lives”-Programm bis zu zwei Mio.von Corona betroffenen Kleinbauern. Außerdem erarbeitet Bayer gemeinsam mit “The Challenge Initiative” Lösungen im Bereich Familienplanung und reproduktiver Gesundheit für Frauen und Mädchen, die in Afrika und Asien in verarmten Stadtteilen leben. In diesem Jahr hat Bayer 42 Mio. Menschen in wirtschaftlich oder medizinisch unterversorgten Gemeinden mit leichter zugänglichen Lösungen für gesundheitliche Selbstversorgung erreicht. All dies ist Teil der Maßnahmen, mit denen Bayer bis 2030 seine 100-Mio.-Ziele erreichen will: In Ländern mit geringem und mittlerem Einkommen will Bayer 100 Mio. Bauern Zugang zu moderner Landwirtschaft ermöglichen sowie 100 Mio. Frauen Zugang zu moderner Familienplanung verschaffen. Außerdem will Bayer 100 Mio. Menschen Zugang zu alltäglicher Gesundheitsversorgung ermöglichen.

Der jährliche Bewertungsprozess von CDP wird allgemein als Goldstandard für die Transparenz der Unternehmensaktivitäten im Bereich Umwelt anerkannt. Im Jahr 2020 forderten mehr als 515 Investoren mit einem Vermögen von über 106 Bill. US-Dollar und mehr als 150 Großabnehmer mit Beschaffungsausgaben von 4 Bill. US-Dollar (Ca 87 bill. Euro) Unternehmen auf, Daten über Umweltauswirkungen, Risiken und Chancen über die CDP-Plattform offenzulegen. Mit 9.600 Teilnehmern ließen sich in diesem Jahr so viele Unternehmen wie nie zuvor von CDP bewerten. Kriterien für die Bewertung waren u.a. die Vollständigkeit der Offenlegung, das Bewusstsein und das Management von Umweltrisiken und der Nachweis von Best Practices. (Bayer)

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