BASF: Gemüsesaatgut aus Äthiopien

BASF bringt das erste Gemüsesaatgut aus einer neuer, hochmoderner Produktionsanlage in Äthiopien global auf den Markt.

Die neue, hochmoderne BASF-Produktionsanlage für Gemüsesaatgut in Äthiopien bietet ideale Bedingungen für die ganzjährige Produktion von Paprika, Tomaten und Gurken, um Kunden weltweit zu bedienen. Bild: BASF.

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Das erste Gemüsesaatgut, das in der neuen, hochmodernen Produktionsanlage von BASF in Äthiopien gezüchtet wurde, kommt weltweit auf den Markt. Die in der Region Amhara gelegene Anlage bietet ideale Bedingungen für die ganzjährige Produktion von Paprika, Tomaten und Gurken. Es ist der erste Hightech-Gewächshauskomplex von BASF in Afrika.

„Wir haben rund 8 Mio. Euro in die neue Anlage investiert. Sie wird uns zusätzliche Versorgungssicherheit und Flexibilität bieten, um unsere Kunden weltweit zu bedienen“, sagt Vicente Navarro, Leiter des Gemüsesaatgutgeschäfts von BASF. „Die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln ist uns sehr wichtig und wir wollen unseren Beitrag dazu leisten. Deshalb sind wir sehr stolz auf diese neue Anlage. Es ist der erste nachhaltige, hochmoderne Standort für Saatgutproduktion in Äthiopien mit vollautomatischen Prozessen zur Klimakontrolle, einschließlich Feuchtigkeit, Heizung und Bewässerung. Damit sind wir Vorreiter.“

Der Komplex erstreckt sich auf insgesamt 15 Hektar: Zwei Hektar entfallen auf Hightech-Gewächshäuser. Die übrige Fläche wird für offene Feldproduktion und Infrastruktur genutzt. Zur Zeit arbeiten circa 70 Festangestellte sowie mehr als 100 Saisonarbeitskräfte an dem neuen Standort. Die meisten Mitarbeiter kommen aus der Umgebung und wurden intern ausgebildet.

Hohe Nachhaltigkeitsstandards und Engagement für soziale Verantwortung

Der Standort erfüllt alle BASF-Standards für Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz und geht damit über die in Äthiopien üblichen Nachhaltigkeitsanforderungen hinaus. Um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, werden hauptsächlich erneuerbare Energiequellen zur Stromerzeugung genutzt. Die Gewächshäuser werden über Solarpanele beheizt. Außerdem verfügt die Anlage über eine eigene Kläranlage und alle anfallenden Abfälle können vor Ort recycelt werden.

Zudem engagiert sich BASF in zahlreichen sozialen Initiativen in der Umgebung des Standorts. „Ich bin sehr stolz, dass wir neben der Verteilung von Saatgut an Kleinbauern in Äthiopien auch aktiv an Projekten zur Wiederaufforstung und zur Kontrolle von Bodenerosion in der Gegend beteiligt sind“, sagt Ben Depraetere, Geschäftsführer von Nunhems Ethiopia PLC und Leiter des BASF-Gemüsesaatgutgeschäfts in Äthiopien. „Wir wollen die lokale Bevölkerung unterstützen. Deshalb versorgen wir zum Beispiel die Gemeinden rund um unseren Standort mit sauberem Trinkwasser, haben in den Bau neuer Straßeninfrastruktur investiert und einen Fonds eingerichtet, um Arbeitsprojekte für arbeitslose junge Menschen aus der Umgebung zu schaffen.“ (BASF)

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