WIWIN: Crowdinvesting mit Euro Plant Tray gestartet

Im Rahmen des Crowdinvestings haben Privatpersonen ab sofort die Möglichkeit, die Mission von Euro Plant Tray ab einem Betrag von 250 Euro finanziell zu unterstützen. Das avisierte Zielvolumen beläuft sich insgesamt auf 2,5 Mio. Euro. Das Investment ist mit jährlich 8% verzinst und enthält darüber hinaus eine variable Bonuskomponente. Die Laufzeit des Crowdinvestings endet am 30. Juni 2029.

Das Euro Plant Tray im Herbst in den Geschäften sein. Bild: EPT.

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Zwischen 500 und 700 Millionen Einwegplastikträger für Topfpflanzen – so viel Abfall fällt Schätzungen der Pflanzenhandelsbranche pro Jahr in Europa an. Viele dieser sogenannten Trays werden entweder verbrannt oder landen auf Mülldeponien. Damit soll dringend Schluss sein: Die Euro Plant Tray eG (kurz: EPT) hat es sich zum Ziel gesetzt, das Müllvolumen der grünen Branche drastisch zu reduzieren. Um den bevorstehenden Roll-out des eigens entwickelten Mehrwegsystems für Pflanzentrays mit voller Kraft vorantreiben zu können, startet die Genossenschaft aus Berlin nun ein Crowdinvesting mit WIWIN.

40.000 Tonnen Plastik pro Jahr einsparen

Seit ihrer Gründung im Jahr 2022 haben sich inzwischen europaweit 30 Unternehmen der Mission der EPT-Genossenschaft angeschlossen. Dazu gehören Einrichtungen entlang der gesamten Lieferkette der grünen Branche: von gärtnerischen Großproduktionen und dem Großhandel über Einzelhandelsunternehmen bis hin zu Gartencenterketten. Darunter sind namhafte Firmen wie Bauhaus, die Schweizer Coop, Hagebau, Hornbach und Obi. Gemeinsam setzen sich die EPT-Mitglieder dafür ein, die Menge an produzierten Pflanzen-Einwegtrays zu reduzieren und damit die CO2-Emissionen der Branche deutlich zu senken.

“Unser Ziel ist es, mit dem Euro Plant Tray als Mehrweglösung jährlich 40.000 Tonnen Plastik einzusparen”, erklärt Flora Späth, Vorstandsmitglied der Berliner Genossenschaft. Die EPT Trays wurden gemeinsam mit sämtlichen Mitgliedern der Initiative entwickelt –  von der Branche für die Branche. “Dadurch sind Anforderungen aus der gartenbaulichen Produktion ebenso berücksichtigt wie die der Großhändler, der Vermarktungsorganisationen, Branchenvereinigungen und nicht zuletzt den Retailern, die Trays und Pflanzen in ihren Märkten den Kundinnen und Kunden präsentieren”, sagt Flora Späth. Im Sommer dieses Jahres startet nun die Produktion der EPT Trays, im Herbst soll das Mehrweg-System dann bereits in den Geschäften sein.

Verpackungs-Verordnung der EU sorgt für zusätzlichen Rückenwind

MIt Hilfe des Crowdinvestings will EPT nun gezielt den Aufbau des europaweiten EPT Traypools vorantreiben. EPT Trays werden dazu in Langzeitmieten mit jährlichen Zahlungen vermietet, die Produktion muss also teilweise vorfinanziert werden. “Dieses finanzielle Mietmodell ist wichtig, um die Betriebe beim Übergang von Einweg zu Mehrweg zu unterstützen und so unser Ziel zu erreichen, jährlich 40.000 Tonnen Einwegplastik – bzw. 220.000 Tonnen CO2–  zu sparen”, sagt Flora Späth. 

Zusätzlichen Rückenwind erfährt das Geschäftsmodell zudem durch die Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) der Europäischen Union. Erst im April dieses Jahres hat die EU die Entscheidung getroffen, negative Umweltauswirkungen von Verpackungen erheblich zu minimieren. Entsprechend wird der Einsatz von Einwegplastik ab dem Jahr 2030 weitgehend in der EU verboten – ein Umstand, der EPT als Vorreiter der grünen Branche sehr zugute kommt.

Warnhinweis: Der Erwerb dieses Wertpapiers ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

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