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Wiesenschnaken können noch bekämpft werden
Bis zum 31.12. kann die Wiesenschnake (Tipula paludosa) im Grünland noch bekämpft werden.Dabei müssen die Temperaturen jedoch über 5° C liegen. Ein Schadbild bei starkem Befall besteht im Herbst oder Frühjahr in nesterweise auftretenden Kahlstellen auf der Grünlandfläche. Verursacht werden diese dadurch, dass die Larven der Wiesenschnake die Gräser und Kleepflanzen kurz unterhalb der Bodenfläche abbeißen. Sie schlüpfen aus den im August/September gelegten Eiern, überwintern und verpuppen sich nach dem Reifungsfraß im Juni/Juli im Boden. Um den Befall je qm festzustellen, gräbt man 4 Grassoden der Fläche je 20x20 cm aus und legt diese in Salzwasser (2 kg Salz/10 l Wasser). Nach ca. 20 Minuten schwimmen die Larven an der Oberfläche. Die Anzahl wird mit 6,25 multipliziert. Das Ergebnis ist der Befall pro qm. Bei über 300 Larven ist eine Bekämpfung mit zugelassenen Mitteln empfehlenswert, teilt die Deutsche Saatenveredlung mit. (BSL-Online)

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