Verarbeitungsgemüse: Unsicherheiten beim Anbau

Die Lage beim Vertragsgemüsebau bleibt angespannt.

Kostensteigerungen der vergangenen Jahre belasten die Produktion von Verarbeitungsgemüse. Bild: GABOT.

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Die Bundesfachgruppe Gemüsebau (BfG) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) hat sich in einem Brief an den Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie (BOGK) gewandt und sich für zeitnahe Verhandlungsgespräche ausgesprochen. Sämtliche Effizienzsteigerungen und Einsparmöglichkeiten im Bereich des Anbaus von Verarbeitungsgemüse seien ausgereizt, heißt es in dem Schreiben. Kostensteigerungen der vergangenen Jahre, zum Beispiel im Bereich Löhne, Technik oder durch die Corona-Pandemie hätten größtenteils die Produzenten getragen. Für die anstehende Saison sei zudem die Verfügbarkeit von Saisonarbeitskräften, Dünge- oder Pflanzenschutzmitteln nicht gesichert. Für den Anbau des Jahres 2022 ist laut BfG ein klares Signal für die Erzeuger von Verarbeitungsgemüse nötig. Andernfalls sei eine Reduzierung der Anbauflächen und damit der verfügbaren Verarbeitungsmenge zu befürchten. (ZVG/BfG)

 

 

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