Tomaten: Erster niederländischer Erzeuger mit Voll-LED

Bryte ist der erste Tomatenerzeuger in den Niederlanden, der auf 100% LED von Philips horticulture LED solutions umgestellt hat.

Mit der Philips GreenPower LED Toplighting compact kann Bryte die Lichtstärke um 40% erhöhen oder 40% Energie für die gleiche Lichtmenge sparen. Bild: Signify.

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Philips horticulture LED solutions, der Weltmarktführer für Gartenbau-Belichtung, wird den Tomatenerzeuger Bryte aus 's-Gravenzande in den Niederlanden in diesem Sommer bei der Umstellung auf Voll-LED unterstützen. Das Unternehmen hat in den letzten drei Jahren LED in einem Hybridsystem getestet, das LED mit HPS kombiniert. Die positiven Ergebnisse waren Ansporn genug, den nächsten Schritt zu tun und vollständig auf LED umzustellen. Dafür hat sich Bryte für die Philips GreenPower LED Toplighting Compact entschieden, eine nachhaltige Lösung, mit der der Erzeuger 40% mehr Licht im Gewächshaus erzeugen und gleichzeitig 40% Energie sparen kann.

Der derzeitige Energiemarkt hat Brytes Umstellung auf Voll-LED beschleunigt. "HPS ist einfach ein teures Licht, das viel Strom verbraucht", sagt Generaldirektor und Miteigentümer Tom Zwinkels. "LED ist viel nachhaltiger." Zwinkels ist stolz darauf, der erste Tomatenerzeuger in den Niederlanden zu sein, der auf Voll-LED von Philips umgestellt hat.

Logischer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit

Bryte bewirtschaftet insgesamt 40 Hektar Tomatenanbaufläche, verteilt auf sieben Standorte. Der Verkauf erfolgt über die Genossenschaft Growers United. Bis zum letzten Winter wurde ein Teil der Anbaufläche belichtet, um die Kunden ganzjährig mit Tomaten zu versorgen. "Das machen wir seit 2003", sagt Zwinkels. "2019 haben wir beschlossen, auf dieser Ebene nachhaltiger zu werden. Die Investition in LED war ein logischer Schritt."

Bryte hat sich in seinem 8,3 Hektar großen Gewächshaus bewusst für ein Hybridsystem entschieden, das weniger Energie für die gleiche Menge an Licht verbraucht. "In den letzten drei Jahren haben wir Erfahrungen gesammelt und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Belichtungsarten kennengelernt. Im Gegensatz zu HPS geben LED zum Beispiel keine Strahlungswärme ab. Bei den derzeitigen hohen Energiepreisen ist es daher besonders wichtig, die Wärme zu halten. Deshalb haben wir für den kommenden Winter in eine zweite Anlage investiert."

Trennung von Licht und Wärme

Erik Stappers, Pflanzenspezialist bei Signify, bekräftigt, dass der Anbau mit LED andere Anbaumaßnahmen erfordert. "Im Gegensatz zu HPS strahlen LED-Leuchtmittel keine Wärme ab. Vor allem bei Voll-LED ist die Investition in einen zweiten Screen ein logischer Schritt, um die Wärme im Gewächshaus zu halten. Wir haben festgestellt, dass viele unserer Kunden derzeit diese Investition tätigen oder in Erwägung ziehen, um den Anbau mit LED zu optimieren. Gleichzeitig bietet der Einsatz von Voll-LED eine große Flexibilität für den Erzeuger. Das gilt besonders für die Zeit von März bis April, wenn es draußen wärmer wird. LED strahlt kaum Wärme ab, was bedeutet, dass man das Lichtniveau nicht reduzieren muss.

Nach drei Jahren Erfahrung mit einer Kombination aus HPS und LED ist Bryte bereit, den nächsten Schritt zu tun. "Auf dem derzeitigen Energiemarkt lohnt sich die Belichtung überhaupt nicht", gesteht Zwinkels. "Das bedeutet leider, dass wir im kommenden Winter weniger Tomaten ernten können. Bei den derzeitigen Energiepreisen werden wir sicher nicht die gesamte Belichtung einschalten, aber für die Belichtung, die wir einschalten werden, ist LED die effizienteste und nachhaltigste Lösung." Durch die Ausstattung des Gewächshauses mit Voll-LED kann Bryte mehr Licht erzeugen und Energie sparen. "Wenn alle Lampen voll eingeschaltet sind, erzeugen wir über 40% mehr Licht." Bryte hat die Möglichkeit, die Lichtintensität in Schritten von 25% zu regulieren. "Dies wird durch den Energiemarkt und die Wünsche unserer Kunden bestimmt."

Einblicke in Selbstkosten und Ertrag

Mit der aktuellen Hybridanlage erreicht Bryte eine Lichtintensität von 180 µmol pro Quadratmeter. "Die neue Situation mit voller LED-Belichtung liefert 260 µmol pro Quadratmeter", sagt Stappers. "Bryte erzeugt nicht nur über 40% mehr Licht bei gleichem Input wie Electra, sondern kann auch bis zu 40% Energie für die gleiche Lichtmenge einsparen. Wir geben unseren Kunden immer Einblick in die Selbstkosten und den Ertrag, auch bei Fragen wie 'Wie wirkt sich die Lichtmenge auf den Ertrag aus?'. Gemeinsam mit dem Erzeuger suchen wir nach dem optimalen Gleichgewicht zwischen Energieeinsatz und Produktion. Und das ist in jeder Betriebssituation anders."

Die Philips Greenpower LED Toplighting Compact, für die sich Bryte entschieden hat, passt in die bestehende Strominfrastruktur. Auch das Farbspektrum wurde berücksichtigt, um eine optimale Umgebung für den Betrieb und die Mitarbeiter zu schaffen. Gute Arbeitsbedingungen und der Erhalt des Geschmacks der Tomaten waren wichtige Faktoren. Was Letzteres betrifft, so zeigen Untersuchungen von Zwinkels, dass LED einen positiven Effekt haben könnte. "Für uns ist es wichtig, unsere Produktionslinien das ganze Jahr über aufrechtzuerhalten und unsere Kunden mit köstlichen Tomaten zu beliefern. Wir sehen auch, wie andere Erzeuger von Growers United auf LED umsteigen. Bis jetzt haben sie alle Hybridlösungen verwendet. Aufgrund unserer Erfahrung sind wir zuversichtlich, dass wir den Schritt zur LED vollziehen können." (Signify)

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