Swisscofel wünscht mehr Zusammenarbeit

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Mehr Bereitschaft zur Zusammenarbeit zwischen Branchenverbänden, Amtsstellen und Konsumentenvertretern verlangte Hans Rudolf Möri, Präsident des Handelverbandes Swisscofel auf der Generalversammlung in Bern. Der Verband Swisscofel sei hierbei ein wichtiges Verbindungsstück zwischen Landwirtschaft und Konumenten.

 

Swisscofel-Geschäftsführer Marc Wermelinger veranschaulichte in Bern die Probleme der Branche. Genau wie die Produzenten sei auch der Handel unter Druck. Die Konzentration der Nachfrage, Überschusssituationen mit entsprechendem Preiszerfall, ständig steigende Auflagen, kurzfristige Bestellungen, steigende Schwerverkehrsabgaben und rückläufige Gewinne machten dem Früchte-, Gemüse- und Kartoffelhandel zu schaffen. Bei den Konsumenten sei die Kaufkraft und auch die Kauflust wegen der anhaltenden Konjunkturflaute immer noch tief. Die Probleme auf allen Stufen seien hingegen nur lösbar, wenn sachlich und mit Respekt diskutiert werde.

 

Swisscofel hat heute über 160 Mitglieder. Finanziell stehe der Verband gut da und über eine Reduktion der Mitgliederbeiträge könne diskutiert werden, sobald die angestrebten Mindestreserven erreicht seien, heißt es in einer Medienmitteilung.

 

Im Swisscofel-Vorstand ist neu Christian Guggisberg von Coop vertreten. (lid)

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