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Statistik: Mehr Unternehmensinsolvenzen im November
Die Forderungen der Gläubiger aus den im November 2025 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 1,5 Mrd. Euro. Im November 2024 hatten die Forderungen bei rund 2,8 Mrd. Euro gelegen. Dieser Rückgang der Forderungen trotz steigender Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass im November 2024 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten als im November 2025.
Insolvenzhäufigkeit im Bereich Verkehr und Lagerei am höchsten
Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es im November 2025 insgesamt 5,2 Unternehmensinsolvenzen. Am höchsten war die Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 11,0 Fällen je 10.000 Unternehmen. Danach folgte das Baugewerbe mit 8,1 Fällen sowie die Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (zum Beispiel Zeitarbeitsfirmen) mit 7,7 Fällen.
Januar bis November 2025: 10,0% mehr Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahreszeitraum
Im Zeitraum von Januar bis November 2025 verzeichneten die Amtsgerichte insgesamt 22.027 beantragte Unternehmensinsolvenzen, das waren 10,0% mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Forderungen der Gläubiger summierten sich auf 44,3 Mrd. Euro. Im Vorjahreszeitraum hatten sie bei 52,3 Mrd. Euro gelegen.
7,3% mehr Verbraucherinsolvenzen im November 2025 als im Vorjahresmonat
Im November 2025 gab es 6.408 Verbraucherinsolvenzen. Das waren 7,3% mehr als im Vorjahresmonat. Von Januar bis November 2025 erfassten die Amtsgerichte insgesamt 70.941 Verbraucherinsolvenzen und damit 8,1% mehr als im Vorjahreszeitraum. (Destatis)

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