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Stauden unter Gehölzen: Welche Unterbepflanzung funktioniert
Am 01.07.2026 berichtete Elisabeth Schmid im Treffpunkt Grün auf der Landesgartenschau Ellwangen 2026 im Rahmen der „Garten aktuell“ Vortragsreihe über Stauden und Gräser als Begleiter zu Gehölzen. Wer kennt nicht das Problem, man pflanzt in den Garten Bäume und Sträucher, doch irgendwann werden sie groß und der Rasen und die Sonnenpflanzen gedeihen einfach nicht mehr an den Stellen, wo man sie ursprünglich gepflanzt hat.
Bei dieser Informationsveranstaltung ging es darum, welche Pflanzen gut als Begleiter von Bäumen und Sträuchern verwendet werden und den Kampf um Wasser, Nährstoffe, Licht und Wurzeldruck standhalten können. Als Bodendecker eignen sich da besonders Bleiwurz, verschiedene Storchschnabel, Beinwell, Haselwurz, Elfenspiegel, Golderdbeere, Maiglöckchen und Aronstab. Sie alle bilden Teppiche und können somit großflächig verwendet werden. Für den Gehölzrandbereich gibt es eine ganze Reihe von höher wachsenden Stauden, die verwendet werden können. Taglilien, Herbstanemonen, Funkien, Waldaster, Bergenien, Waldgeißbart, Silberkerzen, Sterndolde und die Lenzrosen sorgen für eine lange Blütezeit in diesem Lebensbereich.
Wichtig sind vor allem im Frühjahr die Blumenzwiebeln, die sich dort besonders wohl fühlen. Schneeglöckchen, Märzbecher, Winterling, Traubenhyazinthe, Frühlingsstern, Dalmatiner Krokus, Gartenkrokus, Schneestolz, Blaustern, Hasenglöckchen, Bärlauch, Buschwindröschen und Alpenveilchen sorgen für Farbe in der Zeit von Januar bis April. In dieser Zeit bieten sie den Insekten Nahrung und tragen zur Artenvielfalt bei.
Gräser lockern die Gartensituation auf und da viele davon auch wintergrün sind, sorgen sie für abwechslungsreiche Gartenbilder. Waldhainsime, Japanseggen, Waldschmiele, Japanisches Berggras, Schneemarbel und das Pfeifengras beleben den Garten mit ihrer Blattstruktur und der Bewegung im Wind.
Der alte Garten bietet, vor allem mit einer Rohhumusauflage, dann auch Platz für die Farne, die mit ihrem Austrieb, den Wedeln und teilweise auch Fruchtständen den Gehölzbereich verschönern - aber Vorsicht, denn manche davon können auch ganz schön wild werden und sich immer weiter ausbreiten. Das gilt vor allem für den Becherfarn. Der Wurmfarn ist dafür ein guter Begleiter zu den Alpenveilchen, denn die kommen auch am Naturstandort miteinander vor. Hirschzungenfarn und Rippenfarm behalten auch im Winter ihre grünen Wedel.

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