Stärkekartoffeltag: Gut vorbereitet auf steigende Anforderungen

Hitze und Trockenheit bleiben im Stärkekartoffelanbau zwei vorherrschende Themen – daran ändert auch die regenreiche Saison in diesem Jahr wenig.

"2021 war wieder ein herausforderndes Jahr für die Kartoffelerzeuger". Bild: GABOT.

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Der gemeinsame Stärkekartoffeltag von BayWa AG und Südstärke widmete sich somit in diesem Jahr verstärkt den pflanzenbaulichen Strategien im Umgang mit Extremwetter, beleuchtete die ersten praktischen Erfahrungen mit satellitengestützter Bewässerung und rückte Initiativen für hitze- und trockentolerante Sorten in den Fokus. „2021 war wieder ein herausforderndes Jahr für die Kartoffelerzeuger, was die Notwendigkeit der richtigen Sortenwahl und Strategie unterstreicht“, sagt Alexander Koch, Leiter Pflanzkartoffel bei der BayWa. „Gleichzeitig dürften die Anforderungen in Politik und Gesellschaft an die Nahrungsmittelproduktion noch zunehmen. Darauf sollten wir gut vorbereitet sein.“

Versuche mit insgesamt 13 Stärkekartoffelsorten sahen sich Gäste des diesjährigen Stärkekartoffeltages näher an und beurteilten die Variationen hinsichtlich Leistung und Marktpotenzial. Alexander Koch: „Die Sorte muss zum Standort passen, um den maximal möglichen Ertrag zu erzielen. Davon profitieren auch die Verbraucher: Nur so ist es möglich, die Versorgungssicherheit bei regional erzeugten Nahrungsmitteln und lückenlos funktionierende Lieferketten aufrecht zu halten – trotz Klimaveränderung und zunehmenden Einschränkungen bei Betriebsmitteln.“

2019 haben BayWa und Südstärke erstmals zum Stärkekartoffeltag nach Mintraching eingeladen, um gemeinsam mit Erzeugern Innovationen, Trends und aktuelle Fragen zu diskutieren. Kartoffelstärke ist ein sehr vielseitig eingesetztes Produkt; sie findet sich sowohl in Knödelteig und Babynahrung als auch zum Beispiel in Papier wieder. Vegane, gluten-, allergen- und gentechnikfreie Ernährungsformen verstärken die bereits gute Nachfrage der verarbeitenden Industrie. (BayWa)

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