Schweiz: Gute Brennkirschenernte erzielt

Der Absatz der Brennereien ging wegen den Coronavirus-Schutzmassnahmen letztes Jahr stark zurück.

Für einen hochwertigen und schmackhaften Fruchtbrand, sollten nur hochwertige und qualitativ einwandfreie Früchte verarbeitet werden. Bild: Schweizer Obstverband.

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Im Jahr 2018 gab es eine Rekordernte bei vielen Obstkulturen. Durch die sehr gute Befruchtung konnten auch die Brennkirschenbäume ihr gesamtes Potential nutzen und es gab sehr viele Brennkirschen. Die Bedingungen waren in den Jahren 2018 bis 2020 grundsätzlich sehr gut, dies bei eher rückläufigen Produzentenzahlen.

Ansonsten sind die Brennobstmengen immer abhängig von den Tafelobsternten, da Abgänge aus den Tafelobstanlagen in der Regel beim Most- oder Brennobst landen. Sind die Ernten groß oder die Witterungsschäden stark, gehen mehr Tafelfrüchte in die Verarbeitung und die Mengen steigen dort. Wer allerdings einen hochwertigen und schmackhaften Fruchtbrand möchte, darf nur hochwertige und qualitativ einwandfreie Früchte verarbeiten. Denn der Brand wird nie besser, als dass was man einmaischt.

Der Absatz der Brennereien ging wegen den Coronavirus-Schutzmassnahmen letztes Jahr stark zurück. Daher wurden die Produzenten durch die Vereinigung der Schweizer Brenner und Spirituosenproduzenten und den Schweizer Obstverband aufgefordert, anstatt Brennkirschen Industriekirschen zu produzieren. Der Bedarf der Industrie konnte aber nicht gedeckt werden und daher wurden Industriekirschen importiert. (Qelle: Schweizer Obstverband/Lid)

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