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Schweiz: 11. September ist Tag des Apfels
Kaum eine Frucht ist so fest in unseren Geschichten und Legenden verankert wie der Apfel: Von Adam und Eva im Paradies bis zu Wilhelm Tell und seinem berühmten Apfelschuss. Der Apfel genießt Legendenstatus – und ist zugleich die meist gegessene und meistangebaute einheimische Frucht der Schweiz.
Damit die Bevölkerung weiterhin schmackhafte Schweizer Äpfel essen kann, braucht es den entsprechenden Nachwuchs. Deshalb nutzt der Schweizer Obstverband den Tag des Apfels und überbringt Apfelboxen an mehr als 50 Berufsbildungsinstitutionen, um auf die Ausbildung zum Obstfachmann bzw. zur Obstfachfrau EFZ aufmerksam zu machen. "Gut ausgebildete junge Fachleute sind die Zukunft unserer Branche. Wer Schweizer Früchte will, braucht auch Menschen, die sie produzieren können", sagt Jimmy Mariéthoz, Direktor des Schweizer Obstverbands.
Mit dem Tag des Apfels will der Schweizer Obstverband die meist gegessene Schweizer Frucht hochleben lassen und auf die Bedeutung des Obstbaus aufmerksam machen. Deshalb verteilt der SOV in Zusammenarbeit mit verschiedenen Regionalverbänden und zahlreichen Obstproduzentinnen und Obstproduzenten kostenlos frische, regionale Äpfel. Die Verteilaktion findet an diversen Standorten in der ganzen Schweiz statt.
3 Fakten zum Apfel
- Der Apfel ist die meistangebaute Frucht in der Schweiz: In der Schweiz wird Obst auf einer Gesamtfläche von 6.100 ha angebaut; Äpfel machen 3.600 ha aus.
- Thurgau ist der Apfelkanton: Mit rund 1.100 ha weist der Kanton Thurgau die größte Apfelanbaufläche der Schweiz auf.
- Rote Backen dank kühler Nächte: Erst der Kontrast aus warmen Tagen und kalten Nächten sorgt dafür, dass gewisse Apfelsorten ihre charakteristischen roten Backen ausbilden.

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