Schweiz: Tag des Apfels im Zeichen der Nachhaltigkeit

Die Schweiz feiert morgen den Apfel, die Lieblingsfrucht der Schweizer Bevölkerung. Zu diesem Anlass verteilen Obstproduzentinnen und Obstproduzenten mehrere Tausend Äpfel in der ganzen Schweiz.

Der Tag des Apfels steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Bild: SOV/ Stephanie Künzler.

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Der Tag des Apfels steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Denn dieses Jahr ernten Schweizer Obstproduzentinnen und Obstproduzenten die ersten Äpfel, die sie gemäß den Anforderungen des neuen nationalen Branchenprogrammes "Nachhaltigkeit Früchte" angebaut haben. Um auf das neue Programm aufmerksam zu machen und die gesunde Lieblingsfrucht der Schweizerinnen und Schweizer ins Bewusstsein zu rufen, verteilen sie nachhaltig produzierte Äpfel an 22 Bahnhöfen in der ganzen Schweiz. Besucherinnen und Besucher des Ed-Sheeran-Konzerts können überdies ebenfalls einen Gratisapfel am Bahnhof Zürich Altstetten ergattern. Übrigens erhält auch der Hitgigant himself einen Korb erntefrischer Schweizer Äpfel. In Zusammenarbeit mit der SBB werden zudem bei einer Bestellung in den Restaurant-Wagons Gratisäpfel abgegeben. Die Aktivitäten werden von einer Plakat- und Digitalkampagne sekundiert. Der Tag des Apfels wird vom Schweizer Obstverband in Zusammenarbeit mit kantonalen und regionalen Produzentenorganisationen organisiert.

Gutes Wetter sorgt für frühe Ernte

Der Apfel ist mit einer Fläche von knapp 3.700 Hektar die meistangebaute Frucht in der Schweiz. Er ist außerdem die beliebteste Frucht der Schweizerinnen und Schweizer. Ganze 15 Kilogramm pro Kopf essen sie jährlich. Dieses Jahr konnten frische Äpfel rund sechs Tage früher genossen werden als üblich. Denn die guten Wetterbedingungen beschleunigten den Reifungsprozess. Die Ernte ist zurzeit auf ihrem Höhepunkt und dauert noch bis Ende Oktober.

Programm mit Breitenwirkung

Die nationale Branchenlösung "Nachhaltigkeit Früchte" umfasst neun Nachhaltigkeitsziele und sieht rund 90 Maßnahmen in allen drei Dimensionen der Nachhaltigkeit vor. Dank des breiten Maßnahmenkatalogs können alle Betriebe hinsichtlich ihrer individuellen Ausgangslage einen Beitrag leisten, um noch nachhaltiger zu produzieren. Die Unterstützung für das Programm ist gross: Bereits im ersten Jahr wird auf mehr als 85% der Kernobstfläche gemäß den neuen Anforderungen produziert. Die führenden Detailhändler unterstützen das Programm gleichermaßen. Für den zusätzlichen Aufwand werden Produzentinnen und Produzenten mit 6 Rappen pro Kilogramm Kernobst entschädigt. Dieser Mehrerlös gilt für Äpfel und Birnen der ersten und zweiten Klasse. (Schweizer Obstverband)

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