"Schau ins Feld!": Landwirte und Verbraucher im Dialog

Die Mitmach-Aktion "Schau ins Feld!" geht 2020 in die sechste Runde. Einen Anmeldung ab sofort wieder möglich.

Website der Aktion "Schau ins Feld!". Screenshot: GABOT.

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Wein aus Rheinland-Pfalz, Rote Beete aus Schleswig-Holstein oder Mais aus Bayern – sie alle haben eines gemeinsam: Ohne Pflanzenschutz keine gute Ernte! Dass Pflanzenschutz schon bei der Auswahl der richtigen Sorte beginnt, mit regelmäßiger Bodenbearbeitung weiter geht und auch chemische, biologische oder biotechnische Hilfsmittel integriert, zeigten 2019 über 740 Landwirte in ganz Deutschland. Im kommenden Jahr geht die Aktion „Schau ins Feld!“ in eine neue Runde, die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Seit dem Start der Aktion ist die Zahl der Teilnehmer und die der angelegten Schau!-Fenster immer weiter gestiegen. In diesem Jahr nahmen insgesamt 745 Landwirte teil und legten 1411 Schau!-Fenster an. Auf den mit einer Info-Tafel gekennzeichneten Flächen verzichten Landwirte auf jede Form von Pflanzenschutz. Der Boden wird nicht bearbeitet, es werden keine Unkräuter entfernt und Krankheiten können sich ungestört ausbreiten. Das Ergebnis ist mehr als deutlich: Je nach Kultur kann es zum Totalausfall bei der Ernte kommen. Durch die Schau!-Fenster wird der Unterschied zwischen regulär bewirtschaftetem Feld und schutzloser Fläche optimal veranschaulicht. Die Teilnehmer nutzen dies, um direkt am Feld im Laufe der Saison immer wieder mit Verbrauchern oder Medien ins Gespräch zu kommen und ihre Arbeit zu erklären und transparent zu machen.

Egal, ob er konventionell oder ökologisch wirtschaftet, und egal, was er anbaut: Ohne seine Pflanzen zu schützen, kann kein Landwirt eine Ernte einfahren. Besonders eindrucksvoll erklärt dies in diesem Jahr Mathias Dirmeier. Der Junglandwirt aus Bayern ist Pflanzenschützer, sehr aktiv in den sozialen Medien, lädt regelmäßig Medienvertreter ein und stand für unseren „Schau ins Feld!“-Film als Hauptdarsteller vor der Kamera. Hier erklärt er aus seiner ganz persönlichen Sicht, wieso Pflanzenschutz für den Erfolg des Familienbetriebs so wichtig ist und wie er ihn einsetzt. Wie Mathias Dirmeier haben viele weitere Teilnehmer auch in diesem Jahr die Presse über ihr Engagement für den Pflanzenschutz informiert und so zusätzliche Aufklärungsarbeit geleistet. Auch Hoffeste, Fahrradtouren oder Wanderungen wurden genutzt, um mit Verbrauchern über Pflanzenschutz und die Arbeit der Landwirte zu sprechen und das gegenseitige Verständnis zu fördern.

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