Robotik vs. Gartenzwerg: Wie verändert sich der Garten?

Smarte Technik ist schon längst in deutschen Gärten eingezogen. Die Zeiten von mühseliger Gartenarbeit und lautem Rasenmähen sind vorbei. Smart Gardening ist ein wachsender Trend und lässt den Gartenzwerg als Symbol für Gartenliebhaber weichen.

Mähroboter & Co. werden den Gartenzwerg als Symbol des Gartenliebhabers ablösen. Bild: Husqvarna.

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Wer seinen Garten liebt, der schiebt nicht mehr seinen Rasenmäher, sondern lässt vollautomatisch mähen und kümmert sich in dieser Zeit liebevoll um Blumen, Gartenteich und Co. Viele Geräte lassen sich bereits in ein Smart Home-System integrieren und bequem per Smartphone steuern. Dabei schließen sich Smart Gardening und die sinnlich-haptische Erfahrung bei der Gartenarbeit nicht aus, sondern ergänzen sich. Denn Smart Gardening macht Hobbygärtnern die Hände frei für die angenehmen und erfüllenden Aufgaben im eigenen Garten. Was steckt hinter dem Trend, was ist bisher möglich und was erwartet uns in der Zukunft?

Welche Smart Gardening-Lösungen gibt es bisher? Die beliebteste und wohl smarteste Lösung für den Garten sind Mähroboter. Der schwedische Forst-und Gartengerätehersteller Husqvarna feiert in diesem Jahr bereits sein 25. Automower Jubiläum. Seit 1995 fahren die flinken Helfer autonomum her und sorgen selbst bei Regenfür einen perfekten Rasen. Mähroboter können inzwischen sogar per Smartphone, Amazon Alexa oder Google Home gesteuert werden. Sehr beliebt sind auch automatische Bewässerungssysteme, die über einen Bewässerungscomputer fürdie intelligente, nachhaltige Bewässerung des heimischen Grüns sorgen. Durch Tröpfchenbewässerung wird außerdem Wasser gespart und jede Pflanze erhält exakt die Menge an Wasser, die sie benötigt, was wiederum für ein gesundes Wachstum sorgt. Ergänzt man das System um einen Bodenfeuchtesensor, wird der Garten nur bei Trockenheit bewässert.Noch einen Schritt weiter gehen intelligente Wetterstationen. Auf Basis der erfassten Wetterdaten lassen sich entsprechende Aktionen im smarten Garten programmieren. Die vernetzte Oase Garten mag nach Zukunftsmusik klingen -doch diese wird immer lauter. Über intelligente Smartphone App-Steuerungen lässt sich schon heute ein interaktiver und vollautomatisierter Garten realisieren, der den Gartenzwergen früher oder später den Rang ablaufen kann. Selbst wer keinen Garten hat, kann mit Hilfe von Indoor Pflanzsystemen vollautomatisch Kräuter oder Salat anbauen.

Smart Gardening und Gartenarbeit gehen Hand in Hand

Der wichtigste Vorteil von Smart Gardening ist die Ersparnis von Zeit und Kraft. Besonders mühselige und zeitaufwändige Aufgaben wie Rasenmähen oder Bewässern lassen sich einfach per Knopfdruck erledigen. Stattdessen kann sichder passionierte Gärtner anderen Tätigkeiten widmen und erlebt dabei eine ganz neue Art der Gartenarbeit:Wo früher viel Handarbeit für klassische Aufgaben nötig war, haben wir heute Zeit für Do it Yourself. Selbstgebaute Gartenmöbel, üppig blühende Blumenbeete oder sogar selbstgezogenes, spritzmittel-freies Gemüse brauchen viel Liebe und Zuwendung. Smart Gardening gibt Gartenliebhabern die nötige Zeit, um bei solch erfüllenden Gartenarbeiten ihre grüne Oase mit allen Sinnen zu genießen. Deswegen wird in Zukunft auch mit Automower Mährobotern weiterhin der ein oder andere Krümel Erde an den Händen fleißiger Gärtner haften. Selbst im Urlaub muss mansich keine Sorgen mehr um seinen geliebten Garten machen, denn dieser wird automatisiert aufs Beste gepflegt.

Ein wichtiger Aspekt ist die Nachhaltigkeit der intelligenten Gartenhelfer. Mähroboter fahren im Gegensatz zum Rasenmäher per Akku durch den Garten und laden sich selbständig an der Ladestation wieder auf –ganz ohne Abgase oder störenden Lärm. Dabei arbeiten sie energieeffizient und erzielen außerdem hervorragende Ergebnisse. Obendrein dient das feine Schnittgut als natürlicher Dünger. Auch beim Bewässern wird durch die smarten Systemekostbares Wasser gespart. Wird also der Garten in den vernetzten Lifestyle integriert, hat dies gleichzeitig einen positiven Effekt auf die Umwelt.

Möglichkeiten und Chancen für die Zukunft

Smart Gardening erfreut sich bereits großer Beliebtheit, obwohl es noch in den Anfängen steckt. Viele sind fasziniert von der Idee eines perfekten Gartens mit überschaubarem Aufwand–eine wahre Wohlfühloase. Die Integration von unterschiedlichen Produkten in ein Smart Home-System erscheint nur auf den ersten Blick herausfordernd. Auf den zweiten Blick zeigt sich die komfortable, intuitive Einrichtung. Vor allem Mähroboter und smarte Bewässerungssysteme machen Sinn, weil sie mühselige Arbeit abnehmen.

Die Entwicklungen schreiten mit großen Schritten voran. Wirklich interessant wird es, wenn Wetterdaten-und Prognosen optimal in den smarten Garten integriert werden und das System auf dieser Datenbasis Handlungsempfehlungen ausspricht, Gartenpflegetipps gibt oder Handlungen selbst vornimmt. Über IFTTT-Schnittstellen ist dies bei vielen Mähroboternder Marke Husqvarna z. B. schon heute möglich. Ein einheitlicher Standard bei der Vernetzung der Geräte wird in der Zukunft die Verbreitung von Smart Gardening stärken und Mähroboter & Co. den Gartenzwerg als Symbol des Gartenliebhabers ablösen lassen. Was bleibt, ist die Liebe der fleißigen Gärtner zu ihrem grünen Paradies. (Husqvarna)

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