Rheinland-Pfalz: 38.300 t Äpfel erwartet

Die rheinland-pfälzischen Obstbaubetriebe können dieses Jahr - nach einer ersten Bilanz des Statistischen Landesamtes in Bad Ems - eine Apfelernte von 38.300 t einbringen. Das wären 40% mehr als die durchschnittliche Erntemenge (27.300 t) in den Jahren 2012 bis 2017.

Erntemengen von Baumobst 2017/2018. Grafik: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz.

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Gegenüber dem vergangenen Jahr, als mit 10.100 t eine der kleinsten Erntemengen seit Jahrzehnten eingebracht wurde, beträgt die Zunahme fast 300%. Damit stehen rechnerisch jedem Einwohner in Rheinland-Pfalz 9,4 kg Äpfel aus heimischer Erzeugung zur Verfügung. Das wäre knapp die Hälfte des Pro-Kopf-Verbrauchs, der 2015/16 bei 19 kg lag.

Äpfel werden auf 1.390 Hektar angebaut und sind damit die wichtigste Obstart im Land. Der Hektarertrag wurde auf rund 27,5 t geschätzt. Der durchschnittliche Wert beträgt 20,1 t/Hektar.

Nach den Feststellungen der Berichterstatterinnen und Berichterstatter brachten auch die anderen Obstarten deutlich höhere Erträge. Süßkirschen stehen mit 653 Hektar auf dem zweiten Platz der Anbaustatistik. Der Ertrag liegt mit geschätzt sieben Tonnen je Hektar um 31% über dem langjährigen Schnitt von 5,3 t. Die geschätzte Erntemenge beträgt 4.600 t.

Sauerkirschen (562 Hektar) brachten mit 9,5 t je Hektar einen Ertrag, der den Mittelwert der Jahre 2012 bis 2017 (7,7 t/Hektar) um 23% übersteigt. Die Erntemenge beläuft sich auf 5.300 Tonnen. Die Birnen anbauenden Betriebe (163 Hektar) werden mit 21 t je Hektar voraussichtlich eine Ernte einbringen, die um 28% über dem mehrjährigen Durchschnitt liegt. Die geschätzte Erntemenge beläuft sich auf 3.400 t. (Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)

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