Rehburg-Loccum: 1. Niedersächsische Streuobsttagung

Landwirte und Privatpersonen, die eine Streuobstwiese anlegen, pflegen und erhalten, wissen deren ökologischen Wert zu schätzen. Und mit der Ernte können sie auch Geld verdienen.

Das Thema „Vermarktung“ steht daher im Mittelpunkt der 1. Niedersächsischen Streuobsttagung am 6. Februar 2019 in Rehburg-Loccum, Landkreis Nienburg/Weser. Bild: GABOT.

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Das Thema „Vermarktung“ steht daher im Mittelpunkt der 1. Niedersächsischen Streuobsttagung am 6. Februar 2019 in Rehburg-Loccum, Landkreis Nienburg/Weser.

„Die Vielfalt traditioneller Obstsorten ist eine Chance für Direktvermarkter“, sagt Hans-Joachim Bannier vom Obst-Arboretum Olderdissen, der auf der Tagung einen Vortrag halten wird. Er weiß, dass viele Kunden mit dem Einheitsangebot an Apfelsorten im Supermarkt nicht zufrieden sind. Diese Kunden suchen ganz gezielt auch einmal saure Äpfel zum Backen, kaufen auch mal gelb- oder grauschalige Äpfel und freuen sich über verschiedene Geschmacksrichtungen. Auch, dass robuste alte Sorten ohne Fungizide gedeihen, interessiere Kunden. Angebotsvielfalt bedeute jedoch auch, dass Direktvermarkter die Vorzüge und Eigenschaften der alten Obstsorten gut erklären können müssen, sagt Hans-Joachim Bannier.

In einem weiteren Vortrag wird die Unternehmerin Marion Buley auf die Organisation der Lieferkette von der Streuobstwiese bis zum Handel eingehen. Dabei spricht sie auch betriebswirtschaftliche Aspekte an. Weitere Referenten der 1. Niedersächsischen Streuobsttagung sind die Diplom-Landschaftsökologin Karin Rietman, Angelika Balz vom Arche Wilhelminenhof und Franziska Aschenbach von der Gesellschaft für Ressourcenschutz sowie Sabine Fortak, Arbeitsgemeinschaft Streuobst e.V.. Das Grußwort hält Rainer Beckedorf, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Die Tagung beginnt um 9.30 Uhr und endet gegen 17 Uhr. Informationen und Anmeldung finden Interessierte unter www.oeko-komp.de/veranstaltungen/streuobsttagung. Veranstalter ist das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN).

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