Pfalzmarkt eG: Gesprächsrunde bei Frau Julia Klöckner

Am 20. Januar diskutierten Vertreter der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, des Beregnungsverbandes Vorderpfalz, der Fachgruppe Gemüsebau im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd e.V. und des Landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbandes in Mainz mit Frau Julia Klöckner über die Probleme im Gemüsebau, die sich aus der Einführung des Mindestlohngesetzes und den Auswirkungen der Arbeitsschutzverordnung und des Arbeitszeitgesetzes in diesem Zusammenhang ergeben.

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Am 20. Januar diskutierten Vertreter der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG, des Beregnungsverbandes Vorderpfalz, der Fachgruppe Gemüsebau im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd e.V. und des Landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbandes in Mainz mit Frau Julia Klöckner über die Probleme im Gemüsebau, die sich aus der Einführung des Mindestlohngesetzes und den Auswirkungen der Arbeitsschutzverordnung und des Arbeitszeitgesetzes in diesem Zusammenhang ergeben. Durch die Einführung des Mindestlohnes geraten die Gemüsebaubetriebe noch mehr unter wirtschaftlichen Druck, da die Produktionskosten und der Verwaltungsaufwand enorm steigen werden. Mindestlöhne von zum Teil unter 3,00 Euro in europäischen Nachbarländern im Vergleich zu 8,50 in Deutschland werden dazu führen, dass die Gemüseproduktion sich dem Lohngefälle folgend vermehrt dorthin verlagern wird. Die dadurch entstehenden Wettbewerbsnachteile können unter den geltenden Mindestlohnbedingungen in Deutschland nicht kompensiert werden. Eine regionale deutsche Produktion von Obst und Gemüse wird dann der Vergangenheit angehören. Besonders betroffen sind neben dem Obst- Gemüsebau acht Branchen: Landwirtschaft, Floristik, Erwerbsgartenbau, Hotel- und Gaststättengewerbe, Friseurhandwerk, Bewachungsgewerbe, Gebäudereiniger und das Fleischerhandwerk. Der Obst- und Gemüsebau gerade in Rheinland-Pfalz ist eine der am heftigsten betroffenen Branche, die auf eine Flexibilisierung und Entschärfung beim Mindestlohngesetz drängt.

Die Gespräche werden auf Landes- und Bundesebene fortgesetzt.

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