Niedersachsen: Süßkirschen überraschen mit Sortenvielfalt

Vanessa Zeyn liebt Süßkirschen und ist immer wieder fasziniert von der Sortenvielfalt der leckeren Früchte. Sie empfiehlt in diesen Tagen deshalb den Besuch beim Direktvermarkter.

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Vanessa Zeyn liebt Süßkirschen und ist immer wieder fasziniert von der Sortenvielfalt der leckeren Früchte. Sie empfiehlt in diesen Tagen deshalb den Besuch beim Direktvermarkter. „Im Supermarkt gibt es eine leckere Sorte, im Hofladen aber können die Kunden zahlreiche Sorten frisch vom Baum probieren und sich entscheiden zwischen hell oder dunkel, süß oder herzhaft, fest oder weich im Fruchtfleisch!“ Zeyn betreibt mit ihren Eltern den Obsthof Zeyn (www.obsthof-zeyn.de) an der Elbe in Laßrönne bei Winsen (Luhe) bereits in dritter Generation. Auf zehn Hektar wachsen Äpfel, Birnen, Pflaumen und eben Süß- und auch Sauerkirschen. Die gesamte Kirschenernte wird über den Hofladen verkauft. In diesem Jahr ist Familie Zeyn zufrieden mit der Kirschenernte: „Nur zu Beginn sind einige Früchte geplatzt, weil es im Juni stark geregnet hat, aber der Behang der Bäume ist sehr gut und die Qualität der Früchte auch!“ Frisch schmecken Kirschen natürlich am besten. Deshalb rät die Obstbäuerin zum regionalen und saisonalen Einkauf.

Stromabwärts an der Elbe im Alten Land hat die Kirschenernte ebenfalls volle Fahrt aufgenommen. Gut 10% der deutschen Süßkirschen wachsen nördlich von Hamburg. Regen ist neben den immer hungrigen Staren ein großer Feind süßer Kirschen. Die Feuchtigkeit bringt die Früchte zum Platzen, am Stielansatz sammelt sich das Wasser und bietet bei warmer Witterung Schaderregern einen idealen Nährboden. Zum Schutz gegen diese Gefahr haben viele Obstbauern mittlerweile mit speziellen Dächern ihre Kirschplantagen geschützt. In diesen Anlagen werden jetzt besonders große und üppige Kirschen neuerer Züchtungen geerntet. (LPD)

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