Niedersachsen: Qualität der Weihnachtsbäume sehr gut

Mit der heimeligen Atmosphäre gehört der Weihnachtsbaumverkauf auf vielen Bauernhöfen in Niedersachsen zu den festen Terminen in der Vorweihnachtszeit.

Auch in diesem Jahr werden vor den Hofläden und zwischen Ställen und Scheunen zahlreiche Weihnachtsbäume von bester Qualität im Angebot sein. Bild: Hof Heuer.

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Auch in diesem Jahr werden vor den Hofläden und zwischen Ställen und Scheunen zahlreiche Weihnachtsbäume von bester Qualität im Angebot sein. Lediglich das Rahmenprogramm wie Ponyreiten und Kunsthandwerk sowie das Kulinarische mit leckeren Bratwürsten oder dampfendem Glühwein müssen aufgrund der Corona-Bestimmungen wahrscheinlich ausfallen oder werden von den Landwirten freiwillig reduziert, um das Ansteckungsrisiko zu verringern, schreibt der Landvolk-Pressedienst.

„Das tut mir sehr leid, denn für unsere Familie ist es auch immer etwas ganz Besonderes, uns bei unseren Kunden mit einem kleinen Weihnachtsmarkt für ihre Treue zu bedanken“, sagt Landwirtin Carolin Meyer aus dem Landkreis Lüneburg. Die Direktvermarkterin bietet in ihrem Hofladen das ganze Jahr über Kartoffeln aus eigenem Anbau, Gemüse aus der Region, Eier, Mettwurst, Wurst im Glas und Honig zur Selbstbedienung an. Im Frühjahr wird das Sortiment durch den hofeigenen Spargel und dazu passende Produkte ergänzt. Als kleines Trostpflaster soll es in diesem Jahr zu jedem Tannenbaum eine Überraschung, auch für die Kinder, geben. Denn die werden das Ponyreiten wohl vermissen, vermutet die dreifache Mutter. Damit jeder seinen Traumbaum findet, hilft das Team des Hofes seinen Kunden gerne bei der Auswahl, netzt ihn bei Bedarf ein, oder passt den Stamm auf den individuellen Christbaumständer an.

Nicht nur auf den Verkauf, sondern auch auf den Anbau wirken sich die höheren Auflagen aufgrund der Corona-Pandemie aus. „Es ist schwierig Mitarbeiter zu finden und vor allem auch unterzubringen“, erläutert Bernd Oelkers vom Verband der Weihnachtsbaum und Schnittgrünerzeuger Niedersachsen. Verbraucher werden daher mit Mehrkosten von zwei bis drei Euro bei einem Zweimeterbaum rechnen müssen. Oelkers geht trotzdem optimistisch in die Saison und rechnet mit einem guten Absatz. „Wenn das Umfeld schwieriger wird, werden Traditionen wie Weihnachten wichtiger“, ist er sich sicher. Zudem sei die Qualität der Bäume aus dem Norden in diesem Jahr ausgezeichnet. Rund 350 Landwirte bauen seit Jahren Weihnachtsbäume in Niedersachsen an. „Wir sind gut aufgestellt und über das ganze Land verteilt“, bestätigt Oelkers. (LPD)

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