Neurather Gärtner: Ministerbesuch

Der hochmoderne Betrieb in Grevenbroich bot den passenden Rahmen für eine Veranstaltung zu den Themen Innovation und Strukturwandel in Nordrhein-Westfalen.

v.l.: Wilhelm Baum, Gesellschafter Neurather Gärtner, Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Carsten Knodt, Gesellschafter Neurather Gärtner und Labinot Elshani, Geschäftsführer der Landgard Vermarktungsgesellschaft mbH & Co. KG für Obst & Gemüse. (Quelle: Landgard)

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Mit Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk sowie Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, statteten gleich drei Mitglieder der nordrhein-westfälischen Landesregierung den Neurather Gärtnern einen Besuch ab.

Der hochmoderne Tomatenanbaubetrieb in Grevenbroich hat sich mit inzwischen 16 Hektar Unterglasfläche direkt neben dem RWE-Kraftwerk Neurath angesiedelt. Der Produktionsbetrieb wurde 2010 von vier Gesellschaftern gegründet.

Anlass des Ministerbesuches mitten im NRW-Landtagswahlkampf (Anmerkung der Red.) war eine Veranstaltung der Innovationsregion Rheinisches Revier GmbH (IRR) bei den Neurather Gärtnern.

Carsten Knodt und Wilhelm Baum, Gesellschafter der Neurather Gärtner und Labinot Elshani, Geschäftsführer der Landgard Vermarktungsgesellschaft mbH & Co. KG für Obst & Gemüse, nutzten die Gelegenheit, den Ministern einen Überblick über die hochmoderne Tomatenproduktion der Neurather Gärtner in Nordrhein-Westfalen und die Erzeugergenossenschaft Landgard zu geben.

„Innovation ist auch für Landgard und die Neurather Gärtner ein wichtiges und permanentes Thema. Es erstreckt sich hier im Betrieb von den Kulturmethoden, der eingesetzten Technik und Nachhaltigkeitsaspekten bis hin zu innovativen und regionalen Vermarktungskonzepten, die im engen Austausch mit der vermarktenden Erzeugergenossenschaft Landgard entwickelt und gemeinsam in den Handel getragen werden“, so Labinot Elshani.

Bei der Tomatenproduktion der Neurather Gärtner kommen moderne Kulturmethoden zur Anwendung. Darüber hinaus legen die Neurather Gärtner großen Wert auf eine nachhaltige Produktion. Drainwasser aus der Bewässerung der Tomaten-Pflanzen wird aufgefangen, mit UV-Licht entkeimt und erneut für die Bewässerung genutzt. Dadurch werden Einträge von Dünger in das Grundwasser vermieden. Beheizt werden die Produktionsgewächshäuser mit der Abwärme eines gegenüberliegenden Kraftwerkes. Bei der Bestäubung der Tomaten kommen Hummeln zum Einsatz und Nützlinge arbeiten gegen tierische Schädlinge. Die computergesteuerte Klimaführung hilft, Pilzkrankheiten proaktiv zu vermeiden.

Sortenspiegel:

Rivolo, Mini-Cherry-Rispentomate, Anbaufläche: 35.000 m². Erntezeit: Anfang Januar bis Mitte Nov.

Red Ruby, MiniRoma-Rispentomate, Anbaufläche: 10.700 m². Erntezeit: Anfang März bis Mitte Nov.

Sweetelle, Mini-Roma-Tomate, Anbaufläche: 14.300 m². Erntezeit: Anfang März bis Mitte Nov.

Lyterno, Rispentomate, Anbaufläche: 63.500 m². Erntezeit: Mitte März bis Mitte Nov.

Romanella, Roma Tomate, Anbaufläche: 24.600 m². Erntezeit: Mitte März bis Mitte Nov.

Quelle: Landgard, gabot

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