Mostobst: Höhere Preise für Mostobst

Gemäss Ernteschätzung rechnet der Schweizer Obstverband (SOV) heuer mit einer Erntemenge von 70.200 t Mostäpfel und 12.400 t Mostbirnen. Im Vergleich zum Vorjahr sind das bei den Mostapfeln rund 13% weniger, bei den Mostbirnen ist die Ernteerwartung rund 3% höher.

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Gemäss Ernteschätzung rechnet der Schweizer Obstverband (SOV) heuer mit einer Erntemenge von 70.200 t Mostäpfel und 12.400 t Mostbirnen. Im Vergleich zum Vorjahr sind das bei den Mostapfeln rund 13% weniger, bei den Mostbirnen ist die Ernteerwartung rund 3% höher. Die gesamte Mostobsternte liegt mit 82.655 t um rund einen Viertel unter dem 4-Jahresdurchschnitt 2011–2014 (111.050 t) und 11% unter der Vorjahresmenge. Die erwarteten Mengen Mostäpfel vermögen den Rohstoffbedarf der Obstverarbeiter zu decken. Bei den Mostbirnen wird mit einem Überhang von 3.000 bis 4.000 t gerechnet.

Mostobstproduzenten profitieren von guter Marktlage
Die Mostobstrichtpreise bleiben gleich wie im Vorjahr: Spezial Mostäpfel Fr. 33. —, gewöhnliche Mostäpfel Fr. 26.— und Mostbirnen 23.—, jeweils pro 100 kg. Auf Grund der guten Marktlage beschloss das Produktzentrum (PZ) Mostobst gegenüber dem Vorjahr einen tieferen Rückbehalt bei Mostäpfeln zu erheben. Bis zu einer Erntemenge von 80 000 t beträgt dieser Fr. 1.— pro 100 kg (2014: Fr. 2.—); darüber steigt der Rückbehalt mengenabhängig (siehe Tabelle). Bei den Mostbirnen wird ebenfalls ein mengenabhängiger Rückbehalt erhoben. Bei der erwarteten Menge von 12.400 t beträgt dieser Fr. 5.50 pro 100 kg (2014: definitiver Rückbehalt Fr. 8.50).

Aufgrund der Ernte- und Marktprognosen erhalten die Mostobstproduzenten heuer mehr Geld für ihre Mostäpfel und –birnen als im Vorjahr.

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