Mecklenburg-Vorpommern: Anbau und Ernte von Gemüse und Erdbeeren

Nach Angaben des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern wurden im Jahr 2025 im Freiland und unter Gewächshäusern sowie Folientunneln (sogenannte hohe begehbare Schutzabdeckungen) auf gut 3.200 Hektar Gemüse und Erdbeeren angebaut.

Anzahl der Betriebe geht zurück aber die Anbaufläche von Gemüse steigt. Bild: GABOT.

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Der Gemüseanbau im Freiland in Mecklenburg-Vorpommern erfolgte 2025 auf einer Fläche von knapp 2.500 Hektar (+3,8% gegenüber 2024). Die Anbaufläche für Gemüse unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,2% auf 15 Hektar.

Im Freiland bauten im Jahr 2025 insgesamt 60 Betriebe Gemüse an. Die gemüseanbauenden Betriebe konnten im Freiland eine Erntemenge von knapp 71.700 Tonnen erzielen (+14,5% gegenüber dem Vorjahr), so das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern weiter. Der Anbau von Blatt- und Stängelgemüse machte dabei den größten Anteil mit gut 25.600 Tonnen Erntemenge auf einer Fläche von knapp 1.000 Hektar aus. Dicht gefolgt von Wurzel- und Knollengemüse mit einer Erntemenge von gut 22.600 Tonnen (+54,4%) auf einer Anbaufläche von 535 Hektar (+37,3%).

Im Jahr 2025 bauten in Mecklenburg-Vorpommern 21 Betriebe im Freiland sowie 3 Betriebe unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen auf einer Fläche von insgesamt knapp 730 Hektar Erdbeeren an. Der Erdbeeranbau auf dem Freiland stieg gegenüber dem Vorjahr um 10,7% an und der Erdbeeranbau unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen sank um 33,6%.

Der Anteil der Gemüseanbauflächen, die nach ökologischen Richtlinien bewirtschaftet werden, belief sich in 2025 auf 33,6%. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Steigerung von 24,2% zu verzeichnen. Der Anbau von Fruchtgemüse umfasst dabei die größte Fläche mit gut 260 Hektar, gefolgt vom Blatt- und Stängelgemüse (207 Hektar). Die erzeugte Erntemenge in diesem Segment betrug rund 23.400 Tonnen.

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