Lidl Schweiz: Optimiert Logistik mit neuem "Driver Self Check-in"

Lidl Schweiz modernisiert den Wareneingang in seinen Warenverteilzentren grundlegend.

Digitalisierung und mehr Wertschätzung. Bild: Lidl Schweiz.

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Mit der Einführung des "Driver Self Check-in" (DSCI) digitalisiert der Detailhändler die Fahrerabwicklung. Gleichzeitig investiert das Unternehmen an den Standorten Weinfelden, Sévaz und Derendingen mit neuen Driver’s Lounges gezielt in das Wohlbefinden und die Wertschätzung der LKW-Chauffeure. 

Bisher lief die Anmeldung bei der Anlieferung manuell und papierbasiert ab. Mit dem neuen DSCI-System registriert sich das Fahrpersonal nun eigenständig an modernen Terminals via Zeitfensternummer. Auch bei den Begleitpapieren setzt Lidl Schweiz auf volle Flexibilität: Diese können entweder direkt am Terminal eingescannt oder bereits im Vorfeld vom Lieferanten digital im Transportplanner hinterlegt werden. Sämtliche Daten fließen in Echtzeit weiter. Da das Fahrpersonal im internationalen Transport häufig unterschiedliche Sprachen spricht, führt das System die Chauffeure sowohl am Terminal als auch per SMS in ihrer jeweiligen Muttersprache durch den Prozess. Das vermeidet Missverständnisse auf dem Betriebsgelände und sorgt für eine reibungslose Kommunikation. 

Effizienz im Alltag und positive Resonanz aus der Branche 

Das System entlastet das Personal spürbar und sorgt für eine professionelle Außenwirkung bei den Partnern. Norman Peuker, Head of Operative Logistics bei Lidl Schweiz, erklärt: "Der neue Prozess ist ein wichtiger Schritt für unsere Logistik. Wir gestalten die Abwicklung einfacher sowie effizienter und schaffen die technologische Basis für weitere Automatisierungen. Gleichzeitig liegt uns der direkte Komfort für die Chauffeure am Herzen – Effizienz und Wertschätzung gehen hier Hand in Hand."

Fokus auf den Menschen: Modern Driver's Lounges in Weinfelden, Sévaz und Derendingen 

Um die Prozesse künftig noch weiter zu vereinfachen, arbeitet Lidl Schweiz bereits am nächsten Digitalisierungsschritt: Einer eigenen "Drivers App", mit der sich Chauffeure künftig schon vor der Ankunft – völlig unabhängig vom Standort – anmelden können.

Neben der Effizienz steht die Wertschätzung für die Menschen hinter dem Steuer im Fokus. An den Logistikstandorten Weinfelden und Sévaz wurde die Infrastruktur für das Fahrpersonal darum deutlich aufgewertet. Das Warenverteilzentrum in Derendingen zieht ab Mitte September 2026 nach. In den neuen Driver’s Lounges finden die Chauffeure während der Lade- und Wartezeiten moderne Sanitäranlagen mit Duschen und Toiletten, kostenloses WLAN sowie Wasserspender und frische Früchte für eine gesunde Stärkung zwischendurch.

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