Landvolk: Zukunftsweisende Konzepte für Ökolandbau gesucht

Teilnahme am Wettbewerb "Ökologischer Landbau 2022" bis 30. Juni möglich.

Innovative Betriebskonzepte werden im Wettbewerb „Ökologischer Landbau 2022“ gesucht Foto: Landvolk.

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Noch bis zum 30. Juni können sich Bio-Landwirtinnen und Landwirte beim Bundeswettbewerb „Ökologischer Landbau“ bewerben. Gesucht werden zukunftsweisende, innovative Betriebskonzepte, die sich bereits in der Praxis bewährt haben. Die Konzepte können den gesamten Betrieb umfassen oder besondere Lösungen für Teilbereiche beinhalten – etwa in der Tierhaltung, im Natur- und Ressourcenschutz oder im Energiemanagement. Insgesamt stellt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ein Preisgeld in Höhe von 22.500 Euro bereit.

Die drei Gewinner werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt und erhalten ein Preisgeld von bis zu jeweils 7.500 Euro. Zusätzlich erhält jeder ausgezeichnete Betrieb einen kostenlosen Imagefilm, der für die betriebliche Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden kann. Darüber hinaus gibt es zur Auszeichnung eine umfangreiche Medien-Begleitung, die den Betrieben eine breite Präsenz in Zeitungen, Fachmagazinen sowie in Funk und Fernsehen ermöglichen soll.

Teilnahmeberechtigt sind alle Betriebe, die seit mindestens zwei Jahren nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zertifiziert sind. Voraussetzung ist, dass der gesamte Betrieb ökologisch bewirtschaftet wird. Betriebe können sich auch im Verbund mit Verarbeitungs- und/oder Vermarktungsbetrieben bewerben.

Auch in der diesjährigen Bewerbungsrunde gibt es die Möglichkeit des Vorschlagsrechts. Wer einen innovativen Bio-Betrieb kennt, kann diesen über folgende Mailadresse vorschlagen: boeln@ble.de. Das BÖLN wird daraufhin unter Berücksichtigung der geltenden Regelungen zum Datenschutz Kontakt mit dem Betrieb aufnehmen. Ausführliche Informationen rund um den Bundeswettbewerb, die Bewerbung und die Bewerbungsunterlagen finden Interessierte unter www.wettbewerb-oekolandbau.de. (LPD)

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