Konservierende Bodenbearbeitung

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Rund 200 Teilnehmer aus aller Welt haben sich im Juni dieses Jahres im südafrikanischen Durban über Boden schonende Anbautechniken ausgetauscht.Gerade in tropischen Klimazonen hat sich die konservierende Bodenbearbeitung bewährt. Tiefes Wenden führt hier zu einem verstärkten Humusabbau und macht damit die Böden schneller unfruchtbar. Dr. Mahmoud Sohl von der Welternährungsorganisation (FAO) lobte in seiner Eingangsrede die neue Technologie als wichtige Perspektive für die nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft. Weitere Redner schlossen sich der Meinung des Experten an, da auch kleinere bäuerliche Betriebe von dieser Technik profitieren könnten. Praktiker aus mehreren Ländern, darunter aus Kenia und Indien, Brasilien und Kuba bestätigten dies.

 

Konservierende Bodenbearbeitung: Herausforderung an die Unkrautbekämpfung

Das Wenden des Ackerbodens mit dem Pflug dient schon seit Alters her der Unkrautbekämpfung auf dem Acker. Das Aufreißen der Bodenstruktur hat aber auch Erosion zur Folge: Bei starkem Wind oder Regen geht fruchtbarer Ackerboden verloren. Bei der konservierenden Methode wird der Boden allenfalls gelockert. Er bleibt damit stabiler und es verdunstet weniger Wasser. Zudem kann sich eine reiche, natürliche Bodenfauna entwickeln. Bei dieser Form der Bewirtschaftung müssen allerdings Unkraut, Schädlinge und Krankheiten mit modernem Pflanzenschutz in Schach gehalten werden. (Profil-Online)

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