Kartoffel des Jahres 2019: Quarta

Die Kartoffel des Jahres 2019 heißt "Quarta". Die Auszeichnung wird vom „Arbeitskreis Kartoffel des Jahres“ vergeben.

Zur Wahl der „Kartoffel des Jahres“ stehen Kartoffelsorten, die älter als 30 Jahre sind und deshalb ohne Lizenzgebühren angebaut werden dürfen. Bild: GABOT.

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Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast verkündete den Namen der Kartoffel am Montag im Rahmen einer gastronomischen Veranstaltung in Springe.

„Quarta“ ist mittelfrüh und vorwiegend festkochend. Sie keimt weniger schnell als andere Sorten und ist deshalb auch gut lagerfähig. Für den Landwirt ist sie interessant, weil sie wenig krankheitsanfällig und robust ist.

Zur Wahl der „Kartoffel des Jahres“ stehen Kartoffelsorten, die älter als 30 Jahre sind und deshalb ohne Lizenzgebühren angebaut werden dürfen. Die Vertreter des Arbeitskreises „Kartoffel des Jahres“ stimmen über die „Kartoffel des Jahres“ ab. „Quarta“ wurde gewählt, weil sie auch 40 Jahre nach ihrer Züchtung immer noch viele Freunde hat. In Niedersachsen, dem Kartoffelland Nummer eins, werden 100 Kartoffelsorten angebaut. „Quarta“ allerdings hat ihren Schwerpunkt in Süddeutschland, weil sie sich gut für Kartoffelklöße eignet.

Dem Arbeitskreis „Kartoffel des Jahres“ gehören elf Organisationen, Vereine und Unternehmen an, unter anderem Slow Food, Bioland, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen.

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