Kamp-Lintfort: Baumpatenschaft für Blauglockenbaum

NRW-Ministerinnen Ina Scharrenbach und Ursula Heinen-Esser übernahmen eine Baumpatenschaft für einen Blauglockenbaum im Bereich des Quartiersplatzes im Zechenpark in Kamp-Lintfort.

Ina Scharrenbach (links, Mitte)und Ursula Heinen-Esser(rechts, Mitte)übernehmen eine gemeinsame Baumpatenschaft für einen Blauglockenbaum auf dem Quartiersplatz im Zechenpark. Bild: Stefan Büschken.

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Am Mittwoch, 12. August, besuchten Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales,Bau und Gleichstellungsowie Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur-und Verbraucherschutz die Landesgartenschau auf Einladung des Verbandes Garten-, Landschafts-, und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen e.V., kurz VGL. Die beiden NRW-Ministerinnen übernahmen eine Baumpatenschaft für einen Blauglockenbaum im Bereich des Quartiersplatzes im Zechenpark.

Bäume in der Stadt liegen mir sehr am Herzen. Sie sind ein wichtiger Beitrag für eine nachhaltige und grüne Stadtentwicklung. Sie produzieren Sauerstoff, binden CO2, sind Staubfilter, Lebensraum für Tiere und Insekten und damit zentraler Baustein eines funktionierenden Ökosystems. Deswegen übernehme ich sehr gerne eine weitere Baumpatenschaft hier auf der Landesgartenschau“, sagt Umwelt-und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Während der Coronakrise haben sich öffentliche Grünflächen als wertvolle Naherholungsbereiche erwiesen. Die städtische Natur ermöglicht es, zumindest zeitweise der Enge von Räumen zu entfliehen, Spaziergänge und sportliche Aktivitäten zu unternehmen.

„Wir haben hier auf unserer Landesgartenschau Bäume ausgewählt, die Zukunft haben und uns deshalb für eine Auswahl von Arten entschieden, die Hitze, Kälte und trockene Luft ertragen“, erklärt Heinrich Sperling, Geschäftsführer der Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 gGmbH. „Der Blauglockenbaum, den wir auch als Patenbaum für die Ministerinnen ausgewählt haben, kann sich an die aktuellen klimatischen Veränderungen anpassen.“

Noch bis vor einem Jahr bestand ein Großteil der Fläche des neuen Zechenparks aus Bauschutt und Gesteinsbrocken. Die Zeittafel, gegenüber dem Aussichtsturm, die die Ministerinnen während ihres Besuchs interessiert betrachten, macht die Geschichte Kamp-Lintforts von der alten Bergbaustadt zur modernen Hochschulstadt mit grüner Parklandschaft erlebbar.

„Die Zukunft ist jetzt. Wohnungsbau und Klimaschutz müssen zusammen gedacht werden. Mit der Neuausrichtung der Städtebauförderung in diesem Jahr ist die klimagerechte Stadt der Zukunft zu einem wichtigen Fördergrundsatz geworden. Wohnsiedlungen brauchen Grünflächen. Ein gelungenes Beispiel dafür ist das ehemalige Zechengelände Friedrich-Heinrich. Hier ist mitten in der Stadt eine grüne Oase entstanden. Ein Ort der Erholung und des gelebten Klimaschutzes, der weiterwächst. Als Ausdruck dafür habe ich gerne eine Baumpatenschaft übernommen“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Durch die Landesgartenschau wird der in Kamp-Lintfort vollzogene Strukturwandel sicht-und erlebbar: „Wir sind stolz darauf, uns diesen Raum in den vergangenen Jahren zurückerobert zu haben und diesen auch nach der Landesgartenschau nachhaltig als Stadtpark nutzen zu können“, erklärt Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Bürgermeister der Stadt Kamp-Lintfort. (Kamp Lintfort)

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