K+S: Reduziert Kaliproduktion

K+S reagiert auf die aktuell schwache Kalinachfrage und reduziert bis Ende des Jahres 2019 die Düngemittelproduktion für das Produkt Kaliumchlorid um bis zu 300 Tausend Tonnen.

K+S versteht sich als ein auf den Kunden fokussierter, eigenständiger Anbieter von mineralischen Produkten für die Bereiche Landwirtschaft, Industrie, Verbraucher und Gemeinden und will das EBITDA bis 2030 auf 3 Mrd. Euro steigern.

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Der mit der Produktionsanpassung von K+S verbundene Effekt auf das EBITDA wird in einer Größenordnung von bis zu 80 Mio. Euro erwartet. „Im aktuell schwachen Marktumfeld, das durch die anhaltenden chinesischen Importstopps für das Standardprodukt Kaliumchlorid weiter verstärkt wird, ist die Anpassung der Produktion zwar eine schwierige, aber die richtige Entscheidung“, sagt Alexa Hergenröther, Leiterin der Operativen Einheit Europe+ von K+S.

„Ungeachtet dessen arbeiten wir weiter konsequent daran, im kanadischen Werk Bethune die laufenden Maßnahmen zur Erhöhung der Produktqualität umzusetzen und die operative Exzellenz an den deutschen Standorten zu stärken“, so Hergenröther weiter.

Am 14. November veröffentlicht das Unternehmen die Geschäftsergebnisse zum 3. Quartal. K+S wird dann die Bandbreite des Ergebnisses für das Gesamtjahr 2019 konkretisieren. (K+S)

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