Hessen: Buchsbaumzünsler in auf dem Vormarsch

Ist mein Buchsbaum noch zu retten? Diese Frage stellt sich so mancher Gartenbesitzer angesichts der Meldungen über das vermehrte Auftreten des Buchsbaumzünslers. Nach den Beobachtungen von Christoph Hoyer vom Pflanzenschutzdezernat des Regierungspräsidiums Gießen hat sich der Schädling, der ursprünglich aus Ostasien stammt, inzwischen über Südhessen bis in die Wetterau verbreitet.

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Ist mein Buchsbaum noch zu retten? Diese Frage stellt sich so mancher Gartenbesitzer angesichts der Meldungen über das vermehrte Auftreten des Buchsbaumzünslers. Nach den Beobachtungen von Christoph Hoyer vom Pflanzenschutzdezernat des Regierungspräsidiums Gießen hat sich der Schädling, der ursprünglich aus Ostasien stammt, inzwischen über Südhessen bis in die Wetterau verbreitet. Die Larven dieses gefräßigen Schadschmetterlings verursachen dort zum Teil starke Schäden an den beliebten immergrünen Ziersträuchern. Sie treten pro Jahr bis zu viermal auf und zerfressen die Buchsbaumsträucher. Wie schnell die Tiere über die Mittelgebirge nach Mittel-, Ost- und Nordhessen vordringen werden, ist derzeit noch unklar. Nach den bisherigen Erkenntnissen scheint sich ihre Wanderung aber kontinuierlich fortzusetzen.

„Erkennt man die jungen Larven rechtzeitig, können im Garten zugelassene Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, um einen Befall zu bekämpfen“, so Hoyer. Eine regelmäßige Kontrolle der Buchsbäume von Mai bis Oktober sei daher empfehlenswert. Die Ausbreitung des Schmetterlings lasse sich aber leider nicht verhindern.

Nähere Informationen zum Buchsbaumzünsler bietet die Online-Pflanzenschutzinfothek in der Rubrik Ziergehölze unter: http://pflanzenschutzdienst.rp-giessen.de/pflanzenschutzinfothek/

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