Herbstlaub im Botanischen Garten

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Wohl kaum ein Gehölz entfacht im Herbst einen solchen Farbenzauber wie der Amberbaum (Liquidambar styraciflua).Sein leuchtend rotes oder gelbrotes Laub bietet gerade zusammen mit den gelben Blättern des Ginkgo und des Tulpenbaumes ein wunderbares Farbenspiel. Grund genug für die Botanischen Gärten der Universität Bonn, den Amberbaum in diesem Oktober als "Pflanze des Monats" zu führen.

 

Der Amberbaum stammt aus dem südöstlichen Nordamerika, wo er in Laubmischwäldern auf relativ feuchten, nährstoffreichen Böden gedeiht. Er wächst langsam und erreicht mittlere Höhen. Die Art zeichnet sich außerdem durch mehr oder weniger starke Korkleisten am Stamm und den Ästen aus. Obwohl der winterharte Baum wegen seiner Größe gut für Parks und Gärten geeignet ist, findet man ihn dort eher selten. Das zähe Holz des Amberbaums lässt sich vielseitig verwenden. Bei Verletzungen tritt ein angenehm riechender Saft aus, der früher zur Herstellung von Kaugummi benutzt wurde.

 

Zwei Exemplare des Amberbaums stehen im Botanischen Garten am Poppelsdorfer Schloss: eines auf der Wiese neben den Felsen der Biotopanlage, das andere, kleinere, im Arboretum am Sinning-Weg. (unibo)

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