Grillmarkt: Wachstum auf kleiner Flamme

Der neue "Branchenfokus Grillen" des IFH Köln zeigt: Der Grillmarkt wächst 2016 nur noch um 1,7%. Insbesondere mit Grillgeräten sind die Deutschen mittlerweile gut ausgestattet.

Studie: Wachstum nur noch auf kleiner Flamme.

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Der Grillmarkt in Deutschland wächst weiter – von einem zweistelligen Plus, das in früheren Jahren erreicht werden konnte, ist die Branche jedoch mittlerweile weit entfernt. So zeigt der neue „Branchenfokus Grillen“ des IFH Köln in Zusammenarbeit mit dem Industrieverband Garten (IVG) e. V.: Das vergangene Jahr schließt der Markt für Grillgeräte, Grillzubehör und Grillbrennstoffe mit einem moderaten Zuwachs von 1,7% ab. Das entspricht einem Marktvolumen von erstmalig über 1,2 Mrd. Euro. Dabei entfallen knapp zwei Drittel der Umsätze auf die eigentlichen Grillgeräte. Das restliche Drittel teilt sich annähernd gleich auf Brennstoffe und Grillzubehör auf.

„Gerade in den Frühlings- und Sommermonaten scheint das Thema Grillen im Garten omnipräsent. Aber: Der Grillmarkt ist erwachsen geworden und wir können eine Marktsättigung beobachten. Auch wenn der Trend zum Zweitgerät geht, sind viele Haushalte mit Grillgeräten inzwischen gut ausgestattet. Entsprechend wichtiger wird deshalb das Zubehör- und Ersatzbedarfsgeschäft. Hier gibt es viele neue Trends und Konsumenten werden zahlreiche Produktinnovationen angeboten“, so Christian Lerch, Consultant am IFH Köln.

Grillzubehör entwickelt sich überdurchschnittlich

So zeigt auch der Blick auf die Warengruppen, dass sich insbesondere das Grillzubehör in den vergangenen Jahren über dem Marktschnitt entwickelt hat. Nicht nur die Marktsättigung bei Grillgeräten führt dazu, dass mehr in Zubehör investiert wird. Grillen im heimischen Garten wird auch immer „professioneller“ betrieben, entsprechend qualitativ und umfangreich soll daher das Zubehör sein. Ergänzend zum Grillgerät können Konsumenten aktuell zum Beispiel Pizzasteine, Wokeinsätze, Fleischthermometer und Gemüsekörbe erwerben. (IFH Köln)

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