FDF: Kampagne für Kinderkrebshilfe wird fortgesetzt

Blumen schenken. Hoffnung spenden. #füreineKindheitohneKrebs

Unterstützung für Kinderkrebshilfe bleibt bestehen.

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„Blumen schenken. Hoffnung spenden.“ lautet das Motto der Spendenkampagne des Hopp Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ), die in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal stattfindet. Vom 11. Mai bis 1. Juni verkaufen Floristen Blumen zugunsten krebskranker Kinder. Mit der Aktion macht das KiTZ auf die Situation der jungen Patienten aufmerksam, für die es immer noch vergleichsweise wenig Therapiemöglichkeiten gibt. Das Gesicht der Kampagne ist die Schauspielerin Anja Kling, die sich bereits seit sechs Jahren als Botschafterin des KiTZ für das Thema Krebs und Kinder stark macht. Begleitet, koordiniert und unterstützt wird die Aktion zudem vom Fachverband Deutscher Floristen und der Fleurop AG.

Das "Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg“ (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Universität Heidelberg (Uni HD).

Krebs ist bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen selten. Die Erkrankung ist jedoch nach wie vor mit etwa 2.000 neu diagnostizierten Fällen pro Jahr in Deutschland die häufigste tödliche Krankheit bei Kindern und die zweithäufigste Todesursache nach Verkehrsunfällen. Trotz des enormen medizinischen Fortschritts in anderen Bereichen konnte die Heilungsrate in den letzten 30 Jahren nicht wesentlich verbessert werden. „Immuntherapien oder andere innovative Therapieverfahren, wie sie in der Erwachsenenonkologie entwickelt werden, fehlen für Kinder. Ein Fünftel aller an Krebs erkrankten Kinder überlebt die Erkrankung nicht“, betont Andreas Kulozik, Direktor am Hopp Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) und Leiter der Klinik für Pädiatrische Onkokogie, Hämatologie und Immunologie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD).

Im Rahmen der Kampagne verkaufen Floristen in ganz Deutschland Blumen, um Spenden für die Entwicklung besserer Behandlungsmöglichkeiten für krebskranke Kinder zu sammeln und Unterstützer für das Thema zu gewinnen. Die teilnehmenden Fachgeschäfte finden Kunden auf der Homepage des KiTZ. „Floristinnen und Floristen sind kreative Blumen-Gestalter und können mit ihren individuellen Blüten-Arrangements auf ganz besondere Weise Trost und Hoffnung spenden“, fasst Michael Rhein aus dem Geschäftsführenden Vorstand des Fachverbandes Deutscher Floristen e.V. das Engagement der Branche zusammen. „Wir freuen wir uns, diese wertvolle Initiative zum Schutz krebskranker Kinder zusammen mit unseren Mitgliedern schon im zweiten Jahr zu unterstützen. (FDF)

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