famila geht an die Kaufland Stiftung

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Das Sauerland verliert ein traditionsreiches Handelsunternehmen. Die Josef Friedr. Bremke & Hoerster GmbH & Co. gibt sämtliche Handelsaktivitäten auf. Zum 2. August gibt das Unternehmen, die Famila Warenhaus GmbH & Co. KG, ihre 35 famila Warenhäuser an die Firma Kaufland Stiftung & Co. KG ab. Zudem gehen das Warenverteilzentrum Werl sowie das Tiefkühllager in Olpe zum gleichen Termin an die Kaufland Stiftung über.

 

Der geschäftsführende Gesellschafter, Andreas Bremke, sah sich zu diesem Schritt gezwungen, um den Fortbestand der 35 Warenhäuser mit rund 3.150 Mitarbeitern und der Logistik Standorte Werl und Olpe mit rund 310 Mitarbeitern zu sichern. Im Jahr 2001 hatte die Familie Bremke ihre Beteiligung an der Famila Warenhaus GmbH & Co. KG von 49 auf 100% aufgestockt. Das damit verbundene finanzielle Engagement bedeutete eine große Herausforderung für das mittelständische Familienunternehmen. Die Bewältigung dieser Aufgabe - in dem derzeitigen Konjunktur- und Wettbewerbsumfeld - wäre nicht ohne negative Folgen für eine zukunftsfähige Positionierung des Unternehmens am Markt geblieben. Schließungen und Entlassungen wären die unabwendbaren Folgen gewesen.

 

Während durch diesen Schritt auf der einen Seite tausende von Arbeitsplätzen gesichert wurden, wird die Zentralverwaltung des Unternehmens in Arnsberg jedoch aufgelöst. Rund 270 Arbeitsplätze werden hier in den nächsten Monaten wegfallen.

 

Für die rund 1.650 Mitarbeiter der 56 Combi- und Friz-Supermärkte kann zwar heute noch keine Lösung präsentiert werden, doch zeichnet sich eine positive Entwicklung ab. Dies gilt auch für den Cash- und Carry-Betrieb am Standort in Arnsberg, dessen 95 Mitarbeiter ebenfalls mit der Sicherung ihrer Arbeitsplätze rechnen können. Selbstverständlich läuft der Verkauf überall reibungslos weiter. (bremke-hoerster)

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