EU: Gesetzesentwurf für Fairness in Versorgungsketten

Ein neuer Gesetzesentwurf des EU-Parlaments, unlauteren Handelspraktiken in der Lebensmittelversorgungskette verstärkt entgegenzuwirken, fand eine große Mehrheit.

Unlauteren Handelspraktiken in der Lebensmittelversorgungskette sollen unterbunden werden. Bild: GABOT.

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Der Landwirtschaftsausschuss des EU-Parlaments stimmte mit überwältigender Mehrheit für eine faire Lebensmittelversorgungskette zum Nutzen aller Beteiligten und Verbraucher. Dieses historische Votum wird von der gesamten europäischen Lebensmittelversorgungskette als ein wichtiger Schritt zur Gewährleistung von Fairness und Sicherheit für alle Beteiligten begrüßt. Die Gesetzgebung garantiert, dass vereinbarte Verträge zwischen Landwirten, Produzenten und Einzelhändlern eingehalten werden und dass keine Partei unlautere Handelspraktiken (UTPs) anwenden kann.

Der IMCO-, der ENVI- und der DEVE-Ausschuss leisteten wichtige Beiträge zum Bericht von MdEP De Castro und betonten die Zusage des EU-Parlaments, unlautere Handelspraktiken in der Lebensmittelversorgungskette nicht zu tolerieren

Die 11 Millionen Landwirte und 293.000 Lebensmittelproduzenten in Europa fordern jetzt die Unterstützung der Europäischen Kommission und des Rates, um sicherzustellen, dass dieser Gesetzesentwurf bis Ende 2018 angenommen wird. Der Vorschlag würde die bestehenden Rechtsvorschriften gegen unlautere Handelspraktiken in 20 Mitgliedstaaten ergänzen, die alle Beteiligten vor den direkten oder indirekten Auswirkungen von ETVs schützen und eine rechtliche Fragmentierung und Forums-Shopping vermeiden.

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