Enza: Neue Saatpaprikasorte heißt jetzt 'Margrethe'

Die neue Paprikasorte 'Margrethe' stach bei der letztjährigen Vorführung positiv heraus.

Die neue Paprikasorte Margrethe. Bild: Enza Zaden.

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Die Paprikasorte E20B.0372 von Enza Zaden heißt jetzt 'Margrethe'. Aus den Versuchen und Screenings fiel vor allem die Grobheit in Kombination mit einer hohen Gesamtproduktion auf. Die Züchter Wilfred van de Berg von der Paprikakwekerij Bestpeppers und Thijs Joosten van Joosten Growers Someren erzählen begeistert von ihren Ergebnissen.

Positiv aus dem Screening

Die neue Paprikasorte 'Margrethe' stach bei der letztjährigen Vorführung positiv heraus. Für Gärtner Wilfred van de Berg von Paprikakwekerij Bestpeppers war es eine einfache Wahl: In dieser Saison baut er 1 ha dieser Sorte auf einem V-System mit 4 Stielen an, neben 9,5 ha Maranello. "In der Vorführung haben wir schnell die Vorteile erkannt. Der Hauptvorteil besteht darin, dass die Sorte viele Kilo Qualität der Klasse 1 produziert", sagt van de Berg. "Darüber hinaus ist es von Vorteil, dass das Fruchtgewicht zu Beginn des Anbaus etwas geringer ist und dann wieder zunimmt und dass das Fruchtgewicht während der Sommerperiode beibehalten wird.

"Jeder Stängel nimmt teil"

"Die bisherigen Erfahrungen sind positiv. Das Pflanzenmaterial war sehr einheitlich. Die Sorte auf 4 Stängel zu setzen, ist überhaupt kein Problem. Alle 4 Stängel kamen gut voran, und die Ernte wächst gleichmäßig heran. Bei anderen Sorten verliert man sicherlich einen Prozentsatz an Stielen, die zurückbleiben, und das ist hier nicht der Fall. Jeder Stängel ist im Ertrag", sagt van de Berg.

Gleichmäßige Qualität und stark gegen Nasenfäule.

Die Pflanze ist sehr schön und vital. "Besonders in einem vollen Gewächshaus kann dies zu einer noch höheren Produktion führen", erwartet der Gärtner. Darüber hinaus bleibt die Fruchtform während der gesamten Saison einheitlich, gut im Fruchtgewicht, dicht und schön, auch in der zweiten Saisonhälfte. Darüber hinaus ist bemerkenswert, dass die Sorte stark gegen Nasenfäule ist. Sowohl van de Berg als auch Produzenten, die Margrethe im Versuch haben, bestätigen dies. Verglichen mit der Standardsorte ist es wichtig, bei Margrethe etwas mehr auf die Setzung zu achten. Die Früchte färben sich etwas langsamer.

Eine unkomplizierte Rasse, bereit für den Sommer

Alles in allem zeigen sowohl auch die Versuche, dass die Rasse leicht anzubauen ist. Die Rasse kann auch Hitze sehr gut vertragen. "Mit dieser schönen Kulturpflanze haben wir sicherlich keine Angst vor dem Sommer", sagt van de Berg. "Wir erwarten daher sicherlich einen guten Verlauf für den Rest der Ernte.

Schöne, grobe Struktur

Gärtner Thijs Joosten von Joosten Growers Someren ist ebenfalls begeistert. Genau wie van de Berg pflanzte er sofort 1 ha aus dem positiven Screening vom letzten Jahr. Joosten: "Da ich mit einem 4-Stamm-V-System arbeite, ist es ideal, dass fast jeder Stamm mitmacht. 'Margrethe' ist etwas leichter anzubauen als meine derzeitige Hauptsorte. Darüber hinaus gedeiht diese Sorte gut unter diffusem Glas, und die Frucht hat eine schöne grobe Struktur. Wir sehen auch, dass 'Margrethe' stark gegen Fusarium ist, so dass wir weniger Probleme haben. Außerdem kann diese Sorte der etwas schärferen Sonne standhalten. Dies ist auch auf die bessere Blattdeckung zurückzuführen, die Schatten spendet. Kurz gesagt, ich bin sehr zufrieden mit 'Margrethe'". (Enza Zaden)

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