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ekaflor: Jahreshauptversammlung und Jubiläumsfeier
Die ekaflor hat die Weichen für die Zukunft neu gestellt, mit Erfolg: Zum 20-jährigen Bestehen im laufenden Geschäftsjahr bestes operatives Halbjahresergebnis seit Gründung.
Bei sonnigem Herbstwetter trafen sich zahlreiche ekaflor–Mitglieder am 26. September 2015 in der Kulturbrauerei Lederer in Nürnberg. Geschäftsführer Gerhard Twiling stellte in diesem angenehmen Rahmen das Geschäftsjahr 2014/2015 vor. Durch die hinsichtlich der Neustrukturierung der ekaflor entstandenen Beratungskosten konnte die ekaflor im vergangenen Jahr zwar keine Gewinne verzeichnen, die aktuelle Entwicklung zeigte sich aber aufgrund der strategischen Veränderungen, die auch von vielen ekaflor-Partnerlieferanten und Mitgliedern sehr positiv aufgenommen wurden, so stabil, dass die ekaflor sogar mit einem Umsatzplus ins neue Geschäftsjahr ging. Nach der Vorstellung und Verabschiedung des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde der Geschäftsführer entlastet, alle Anträge wurden angenommen. Die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr sind positiv, die ekaflor verzeichnet im ersten Halbjahr 2015 ein Umsatzplus von 2% im Vergleich zum Vorjahr. Am Abend wurde mit über hundert Gästen, darunter auch Angehörige und Partnerlieferanten, das 20-jährige Bestehen der ekaflor gefeiert.
Feststellung der Beschlussfähigkeit und Bericht des Beirats
ekaflor-Geschäftsführer Gerhard Twiling begrüßte die Anwesenden zur 21. ordentlichen Jahreshauptversammlung und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Zu Beginn der Veranstaltung wurde die Beschlussfähigkeit geprüft und festgestellt. Im Anschluss verlas Harald Lange den Bericht des neuen, von drei auf neun Mitglieder erweiterten Beirats. Er erläuterte aus dessen Sicht die Bilanz des ekaflor-Geschäftsjahres, lobte darin die Senkung der Kosten und den konstanten Umsatz, den ekaflor auch bei zurückgegangenen Mitgliederzahlen realisieren konnte. Es sei das Ziel, die derzeitige außerordentliche Belastung schnell zu beenden um eine zukünftige Verzinsung des Kapitals schnell wieder zu ermöglichen. Als Fazit stimmte der erweiterte Beirat einstimmig der Entlastung des Geschäftsführers Gerhard Twiling zu. Er bedankte sich bei ihm und würdigte seine Leistungen. Er habe die Geschäftsführung kurzfristig in einer sehr turbulenten und schwierigen Zeit übernommen und der Beirat habe ihn stets offen, pragmatisch und wertneutral erlebt. Der Bericht des Beirats betonte ausdrücklich, dass er in keiner Weise für das negative Ergebnis verantwortlich sei, er stets das Wohl der ekaflor im Auge behalte und ein offenes Ohr für alle Anregungen und Belange habe. Auch die Mitarbeiter lobten seinen partnerschaftlichen Führungsstil. Insgesamt sei ein Vertrauen zwischen ekaflor-Geschäftsleitung, Beirat und Gesellschaftern entstanden, das eine gute Basis für die gemeinsame neue Ausrichtung sei. Nach außen trugen die neuen Strukturen ebenfalls Früchte. Das Feedback vieler Mitglieder und Partnerlieferanten auch dem Beirat gegenüber zeige die positive Stimmung. Hier sei besonders den Mitgliedern zu danken, die trotz der nicht einfachen Umstände unbeirrt an der ekaflor festhielten. Beirat und Gesellschafter sehen dies als Vertrauensbeweis.
Bericht der Geschäftsleitung
Gerhard Twiling stellte zunächst die Entwicklung der Mitgliederzahlen vor: „Aktuell liegt der Stand bei 423 Mitgliedsbetrieben. Die ekaflor konnte trotz der letztjährigen Mitgliederverluste im Geschäftsjahr 2014/2015 beim Verrechnungsumsatz ein Plus von 0,6 Prozent verzeichnen. Das Plus ist unter anderem auf die Intensivierung strategischer Kooperationen mit Partnerlieferanten zurückzuführen.“ Die Ursachen, dass die ekaflor erstmalig in ihrer Geschäftstätigkeit ein negatives Ergebnis erzielte, seien ausschließlich in den letztjährigen Kosten der Umstrukturierung zu suchen. Danach schilderte Gerhard Twiling unter anderem den aktuellen Stand hinsichtlich der geschäftlichen Neustrukturierung der ekaflor. Die Aktivitäten dazu seien im Jahr 2015 zügig vorangetrieben worden. Sofern bis Anfang 2016 Rechtssicherheit gegeben sei, ist es das Ziel, die Strukturreform bis dahin abzuschließen. Der neue Aufsichtsrat, der aus neun Personen bestehen wird, wird auf der Hauptversammlung im Herbst 2016 gewählt und der Abschluss der Neustrukturierung der ekaflor damit offiziell besiegelt werden. Alle Anträge, die zur Abstimmung standen, wurden angenommen, das Geschäftsjahr 2014/2015 ordnungsgemäß verabschiedet und der Geschäftsführer Gerhard Twiling entlastet.
ekaflor geht gestärkt aus der Krise – Neustruktur sorgt für bestes operatives Halbjahresergebnis im laufenden Geschäftsjahr 2015/16
Im Anschluss warf Gerhard Twiling einen Blick auf das aktuelle Geschäftsjahr. Aufgrund eingesparter Kosten und vor allem durch die Entwicklung neuer strategischer Allianzen mit Partnerlieferanten zeigt sich das erste Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahres im bisherigen Ergebnis sehr positiv: „Es ist das beste operative Ergebnis der ekaflor seit ihrer Gründung. Mit der neuen Struktur sind also wichtige Signale für die Zukunft gesetzt worden, die unser Unternehmen langfristig positiv beeinflussen werden“, ist Gerhard Twiling überzeugt. „Es ist für alle deutlich spürbar, dass wir wieder an einem Strang ziehen und unsere Kräfte uneingeschränkt zum Vorteil der Gemeinschaft einsetzen. Was nach dem turbulenten Geschäftsjahr 14/15 eindeutig für die Festigkeit des Zusammenhalts und die Akzeptanz der neuen Strukturen in der ekaflor spricht, ist, dass wir zum Geschäftsjahresende 2015/2016 so wenige Kündigungen wie noch nie hatten“, freut sich Gerhard Twiling.
Vorteile des Bündelungseffekts für die ekaflor-Mitglieder
Nach der Abwicklung des formellen Teils der Veranstaltung warfen Gerhard Twiling und die Teilnehmer gemeinsam einen Blick auf die in diesem Jahr stark forcierten Aktivitäten zur stärkeren Konzentration auf gemeinsame Projekte und Aktionen. Dieser Bündelungseffekt, der zu Beginn der ekaflor im Vordergrund stand, ist über die Jahre etwas verloren gegangen. „Dabei sind die Vorzüge der ekaflor-Mitgliedschaft nicht nur in den Einkaufsvorteilen des Einzelnen, sondern ebenso in den Bausteinen und Konzepten zu finden, welche wesentlich größeren Nutzen für die Mitglieder haben. Daher ist es unser aller erklärtes Ziel, die Zusammenarbeit von ekaflor, den Mitgliedern und den Partnerlieferanten bei gezielten Projekten und Aktionen deutlich zu optimieren. Sie sind die Voraussetzung, um Ertragssteigerung in die Betriebe zu bringen, gleich ob in Form von Bausteinen oder Produktbündelung“, erläuterte er anhand einiger Beispiele. „Unabdingbar für den Erfolg dieser Bemühungen sind ein deutlich intensiverer Austausch zwischen Mitgliedern und ekaflor-Zentrale sowie ein nach Betriebsschwerpunkten differenziertes Dienstleistungsangebot. Der Aufbau eines internen Vertriebskonzeptes durch neue personelle Verstärkung wird ein Schwerpunkt des kommenden Jahres sein“.
Einkaufsbündelung und Containereinkauf
Ab 2016 profitieren die Mitglieder neben den Einkaufspaketen, die vom ekaflor-Trendausschuss bereits seit Jahren auf den wichtigen Trendmessen geschnürt werden, von den Möglichkeiten des Containereinkaufs. Hierzu wurden auf der diesjährigen spoga+gafa sowie auf der Tendence erste Gespräche mit Partnerlieferanten geführt. Um den Wünschen der Mitglieder nach Einkaufsberatungen auf den wichtigen Messen Rechnung zu tragen, stellt die ekaflor im Jahr 2016 erstmalig neben der IPM auch auf der Christmasworld in Frankfurt aus. „Obwohl wir in Frankfurt schon seit einigen Jahren den Messetreff am Sonntag anbieten, um die Mitglieder über Wichtiges vor ihrem Messebesuch zu informieren, zeigen Nachfragen von Mitgliedern beim Trendausschuss, dass sie sich durchgängig Ansprechpartner dort wünschen, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen“, hebt Frank Halbig, Leiter des ekaflor-Trendausschusses, hervor.
Längst bietet die ekaflor die strategische Zusammenarbeit nicht nur im Bereich des günstigen Einkaufs an. Mittlerweile profitieren die Mitglieder auch von Logistik-Plattformen, die die Frachtkosten auch bei kleineren Mengen und Einkauf bei verschiedenen Anbietern deutlich senken können. Derzeit wird beim Betriebstypenkonezept 1A Garten die „Strategie 2025“ erarbeitet. Weitere wichtige Bausteine in dieser Richtung sind die Optimierung und Ausbau der Onlinepräsenz sowie das ekaflor-Marketingkonzept welches deutlich individueller aufgebaut und präsentiert wird. Im Bereich Eigenmarken/Eigenproduktion geht ekaflor ebenfalls neue Wege: Ab 2016 wird es für alle interessierten Mitglieder eine Premium-Gemüse-Produktion geben, die in diesem Jahr von den Teilnehmern des 1A Garten-Konzepts ins Leben gerufen und getestet wurde. Die Mitglieder können sich diesen Projekten einzeln anschließen. Viele gemeinsame Projekte werden zukünftig über Erfa-Gruppen angestoßen und/oder durchgeführt.
Ekaflor gründet ein Beratungsunternehmen als 100%ige Tochterfirma
Diese Erfa-Gruppen sind der erste Schwerpunkt im kommenden Jahr und neben dem Erfahrungsaustausch und der Unternehmerweiterbildung wichtiger Eckpfeiler zur Bündelung von Aktivitäten, wie Einkauf, Marketing o.ä. Darüber hinaus ist ein umfassendes Angebot an Beratungsdienstleistungen geplant, das weit über das Angebot hinausgehen wird, das die ekaflor in den vergangenen Jahren zur Verfügung stellen konnte. „Ab 2016 wird es ein Netzwerk von vielen kompetenten Fachleuten der Branche und darüber hinaus geben, die den Mitgliedern in sämtlichen Bereichen Hilfestellungen bieten können.“
„Zauberhafte“ 20-Jahr-Feier rundete den Tag ab
Nach einer kurzen Pause, gegen 18 Uhr begrüßte Geschäftsführer Gerhard Twiling die über hundert Teilnehmer aus den Reihen der Mitglieder und Partnerlieferanten aufs Herzlichste. Bei seiner Festrede fasste er die wichtigsten Meilensteine aus 20 Jahren ekaflor-Geschichte zusammen und strich heraus, dass sie die dynamische Entwicklung und den Pioniergeist der ekaflor widerspiegelten. Trotz des großen Wachstums seit der Gründung seien stets drei Grundsätze wichtig gewesen:
• Die ekaflor darf den Mitgliedsbetrieben keine großen Kosten verursachen
• Die Mitglieder müssen sich besser stellen als ohne Mitgliedschaft
• Alle Leistungen der ekaflor sind freiwillig
Bei maximaler Freiheit müsse jedoch eine hohe Einkaufsquote realisiert werden, damit für die Mitglieder optimale Konditionen verhandelt werden könnten. Hier beleuchtete er wie schon am Nachmittag die Wichtigkeit des Mottos „Einigkeit macht stark“. „Es ist ein kleines Kunststück und grenzt fast an Zauberei, die vielen individuellen Meinungen aller Mitglieder, Partnerlieferanten und des ekaflor-Teams unter einen Hut zu bringen, um diese Einigkeit zu schaffen. Nicht umsonst haben wir für diese Feier einen Zauberer zur Unterstützung eingeladen“, erklärte er mit einem Augenzwinkern. „Aber wir sind überzeugt, dass es uns gemeinsam gelingt, den ‚schlafenden Riesen‘ ekaflor zu wecken und die Stärken am Markt mit Effizienz und Konzentration zu festigen.“ Danach bedankte er sich bei Menschen, die an dem Erfolg der ekaflor mitgearbeitet haben und dies immer noch tun: bei allen Mitgliedern der ekaflor, den GmbH-Gesellschaftern, dem aktuellen erweiterten Beirat und den Beiräten der Vergangenheit, die stets offen und konstruktiv mit ihm zusammengearbeitet hätten. Es folgte der Dank an alle Mitglieder, die sich in den Strategie- und Arbeitsgruppen, oder im Beilagen- und Trendausschuss aktiv engagieren oder engagiert haben, um mit ekaflor gemeinschaftlich Lösungsansätze für alle zu erarbeiten. Er lobte alle Mitarbeiter für ihren Arbeitseinsatz und ihr Engagement und würdigte die zum Teil langjährige gute Zusammenarbeit mit den Partnerlieferanten.
Nach der Ansprache labten sich die Gäste an einem fränkischen Buffet. Fraglos war auch Zauberer David Lavé eines der Highlights des Abends, der vor Veranstaltungsbeginn bereits an den einzelnen Tischen mit Close-up Magie begeisterte und bei seiner Show nach dem Abendessen das Publikum mit gekonnt dargebotenen Zauberkunststücken und viel Wortwitz in seinen magischen Bann zog. Musikalisch wurde der ganze Abend gekonnt umrahmt von Musiker Tobias Seidl. In sehr guter Stimmung feierten die Gäste bis nach Mitternacht. „Rückblickend war es ein sehr harmonischer Tag. Am Nachmittag wurde gemeinsam an der erfolgreichen Zukunft der ekaflor gearbeitet, am Abend locker und zwanglos gefeiert, so habe ich mir das gewünscht“, fasst Geschäftsführer Gerhard Twiling danach zusammen. (ekaflor)

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